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Fussballverein Vorwärts Faurndau 1922 e.V.
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Berichte

FV Faurndau – PSV Freiburg 2:1 (1:0)

Verdienter Heimsieg gegen Freiburg im letzten Saisonspiel
Doppelpack von Jasmin Hommel

In der Frauenfußballoberliga endete für den FV Faurndau das letzte Spiel mit einem Erfolgserlebnis. Gegen den Tabellennachbarn vom PSV Freiburg ging die Mannschaft von Trainer Claus Stängle am 22. Spieltag mit 2:1 (1:0) als Sieger vom Platz. Die Tore zum Faurndauer Sieg erzielte Jasmin Hommel mit einem Doppelpack. Beim Abschiedsspiel von Sabrina Claß, Jasmin Döring und Torfrau Renate Lehmann, musste Faurndau auf Jasmin Nemeth und Stefanie Mattes verzichten. Das Versprechen, sich für die scheidenden Kameradinnen nochmals richtig ins Zeug zu legen, hielten die anderen Akteurinnen ein und zeigten im Saisonfinale nochmals eine gute Partie. Noch einmal durfte die derzeit verletzte Sabrina Stirnal zum Anstoß auf den Faurndauer Kunstrasen laufen um danach von außen die Daumen für ihre Elf zu drücken. Auch Jasmin Döring, die nach 60 Minuten für Sabrina Hüppop Platz machte und Torfrau Renate Lehmann, die in der Schlussminute vom Feld ging, wurden in ihrem letzten Spiel bei ihrer letzten Auswechslung von den ca. 120 Zuschauern nochmals richtig gefeiert. Die drei scheidenden Spielerinnen mussten schon mehrmals kräftig schlucken und auch so manches Tränchen war zu sehen. Die Filstalmannschaft spielte von Beginn an offensiv nach vorne und drückte die Breisgauerinnen in deren Hälfte, was bereits nach acht Minuten die erste Torchance durch Jasmin. Hommel brachte. Nach einem herrlichen Diagonalball von Sarah-Lena Mack schoss sie jedoch in aussichtsreicher Position PSV-Torfrau Martina Nübling an. Auch den nächsten gut angelegten Angriff über Vatter und Hommel überstanden die Gäste noch schadlos. Die erste von zwei Möglichkeiten für Freiburg in Durchgang eins vergab nach 17 Minuten Nadine Gampp, die das Leder aus 12 m neben das Tor setzte. Dann gab es für die spielfreudigeren Faurndauerinnen innerhalb von acht Minuten drei gute Möglichkeiten. Die erste hatte Sarah-Lena Mack in der 22. Minute nach Vorarbeit von Annabell Vatter, dann scheiterte Spielführerin Mona Vogel nach einer feinen Einzelleistung an Freiburgs Nübling. Doch eine Minute später konnte auch die PSV-Torfrau nichts ausrichten. Sarah-Lena Mack hatte die Lücke in der PSV-Abwehr entdeckt, spielte den Ball mustergültig zu Jasmin Hommel, die aus 18 m mit einem Kracher unter die Latte zum 1:0 traf (29.). Beim nächsten Versuch von Hommel nach 36 Minuten, konnte Nübling den 30 m Strich nur mit allergrößter Mühe zur Ecke abwehren. Kurz vor dem Wechsel hatten die Gastgeberinnen nochmals eine gefährliche Situation zu überstehen. Nadine Gampp tauchte alleine vor Torfrau Renate Lehmann auf, die aber großartig reagierte und die todsichere Chance per Fußabwehr klärte und auch beim Nachschuss scheiterte der PSV an der aufmerksamen Abwehrchefin Nadine Gairing.

Gleich nach dem Wechsel fiel der doch überraschende Ausgleich für die Gäste. Nadine Gampp nutzte den Freiraum im Faurndauer Strafraum mit einem 12 m Schuss, der von der Unterkante der Querlatte unhaltbar für Torfrau Lehmann ins Netz flog (47.). Dies wirkte für die Gäste wie beflügelnd und die Partie wurde offener. Doch zunächst hatten die Faurndauerinnen die nächste Chance durch Vatter, die den Ball nach der guten Vorabeit von Mack knapp verfehlte. Dann war es wieder Freiburg gefährlichste Angreiferin Gampp, die nur das Außennetz traf. (55.) Danach hatten die Gäste einige brenzlige Situationen zu überstehen. Zunächst konnte sich Annabell Vatter gegen drei Abwehrspielerinnen durchsetzen, doch im Abschluss scheiterte sie an Freiburgs Torfrau. Der nächste Angriff lief über die rechte Seite, wo Patricia Fuchs eine Maßflanke in den Strafraum schlug. Annabell Vatter legte das Leder für Mack auf, doch mit ihrem schwächeren linken Fuß setzte sie den Ball über das Freiburger Gehäuse (66.). In der 74. Minute hatten die Gäste abermals Glück, als ein Hommel Freistoss aus gut 25 m knapp das Ziel verfehlte. Doch eine Minute später dann ein wunderschöner Treffer zur 2:1 Führung. Das Zuspiel von Fuchs nahm Hommel aus vollem Lauf, und wie an der Schnur gezogen schlug der 25 m Flachschuss in der rechten Torecke zum vielumjubelten Siegtreffer ein. Danach mussten die Faurndauerinnen nochmals eine gefährliche Situation überstehen, als wieder ein Gampp-Schuss aus 14 m knapp neben den Kasten ging (79.).Bis zum Schlusspfiff hatten die Faurndauerinnen dann das Spiel vollends unter Kontrolle und es passierte bei den sommerlichen Temperaturen nicht mehr viel. Die Faurndauerinnen freuten sich über den gelungenen Saisonabschluss und den 7. Tabellenplatz in der Oberliga.
Trainer Claus Stängle freute sich wie seine Mädels, dass es zum Abschluss nochmals einen Sieg gab: „Man hat die Spielfreude unseren Mädels heute richtig angemerkt und wir haben nochmals eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt und auch verdient gewonnen. Ich möchte der Mannschaft noch ein Riesenkompliment machen, wie sie die Saison mit unserem kleinen Spielerkader gemeistert hat.“.

FVF: Lehmann (89. Heitzler), Döring (60. Hüppop), Stoll, Gairing, Stirnal (1. Ramm), Vogel, Twardoch, Mack, Fuchs, Hommel, Vatter

Tore: 1:0 Hommel (29.) 1:1 Gampp (47.) 2:1 Hommel (75.)

FV Faurndau – SC Unterzeil-Reichenhofen 2:2 (1:1)

In einem bis zum Schlusspfiff interessanten und guten Oberligaspiels gab es ein erneutes Remis zwischen dem gastgebenden FV Faurndau und dem SC Unterzeil-Reichenhofen.
Bis zur 90. Minute führte der FVF mit 2:1, doch in der Nachspielzeit nutzte Martina Vetter einen Fehler im Faurndauer Mittelfeld zum etwas schmeichelhaften 2:2 für ihre Mannschaft.
FVF-Trainer Claus Stängle war zwar mit der Leistung seiner Elf zufrieden, doch der Treffer in der letzten Minute wurmte nicht nur den Coach: „Heute haben sich unsere Spielerinnen selbst um den verdienten Lohn gebracht, aber das zeigt, dass unserer jungen Mannschaft noch in manchen Situationen die Erfahrung fehlt.“ Wie in den letzten Spielen, gelang auch diesmal bereits nach 2 Minuten der Faurndauer Führungstreffer. Die Gäste hatten sich noch nicht richtig sortiert, als Jasmin Hommel nach einem herrlichen Angriff über die linke Seite von Jasmin Nemeth in Szene gesetzt wurde. Ihr Flachschuss aus 14 m schlug für unhaltbar im linken Toreck zum 1:0 ein. Glück hatten die Faurndauerinnen dann in der 10. Minute, als Tanja Kathan von der rechten Seite nur den Innenpfosten traf und Torfrau Renate Lehmann vor der einschussbereiten Martina Vetter den Ball unter Kontrolle brachte. In den ersten zwanzig Minuten kam es beiden Seiten gleich zu einigen Offensivaktionen. Doch der Ausgleich nach 15 Minuten war ärgerlich und vermeidbar. Einen Fehlpass im Mittelfeld schnappte sich Martina Vetter und schob das Leder zum 1:1 ins lange Eck. Doch dadurch ließ sich die Stängle-Elf nicht aus dem Konzept bringen und spielte weiter mutig nach vorne. Die Art und Weise, wie die gesamte Mannschaft als Einheit auftrat und über weite Strecken sehr schöne Spielzüge zeigte, wurde dann in der 2. Halbzeit belohnt.

Doch zunächst setzte Sarah-Lena Mack den Ball nach gutem Zuspiel von Annabell Vatter über den Kasten (49.). Fünf Minuten später musste sich Torfrau Sabrina Riszt mächtig strecken, um den 16 m Schuss von Vatter, zur Ecke abzuwehren. Einen Aufreger gab es dann kurz darauf, als Sarah Twardoch nach einer Ecke einen regulären Treffer erzielte. Torfrau Riszt wurde von zwei eigenen Spielerinnen behindert, doch die Schiedsrichterin pfiff danach ein Foulspiel. Danach entglitt der Unparteiischen die Partie zusehends und es gab einige unverständliche Entscheidungen gegen die Gastgeberinnen. Doch die Faurndauer Mannschaft zeigte sich davon wenig beeindruckt und erhöhte den Druck Richtung Gästetor. Ein Spielzug wie aus dem Lehrbuch brachte nach 69. Minute die 2:1 Führung. Ausgangspunkt war Sabrina Hüppop, die auf der linken Seite Mona Vogel bediente und deren maßgenaues Zuspiel setzte die mitgelaufene Annabell Vatter unhaltbar ins Netz.

Auch danach hatte Faurndau weitaus mehr vom Spiel und Möglichkeiten durch Vogel, Hommel und Fuchs, das Spiel vollends zu entscheiden. Doch auch Unterzeil zeigte sich nochmals gefährlich, doch Torfrau Lehmann konnte Annika Webers Flachschuss zur Ecke abwehren. Die größte Möglichkeit vergaben die Gäste in der 88. Minute nach einen Freistoss, als Tanja Kathan den abgewehrten Ball freistehend über die Querlatte drosch. Der Sieg für die Faurndauerinnen war eigentlich schon in trockenen Tüchern, doch wieder profitierte Martina Vetter in der Nachspielzeit von einem unnötigen Ballverluste im Mittelfeld. Aus 12 m setzte sie den Ball zum 2:2 Ausgleich unhaltbar in die rechte Torecke.

FVF: Lehmann, Stoll, Hüppop (83. Döring), Gairing, Twardoch, Ramm, Vogel, Hommel, Mack, Nemeth (63, Fuchs), Vatter

VfL Munderkingen – FV Faurndau I 1:4 (0:3)

Nach verdientem Sieg in Munderkingen spielt Faurndau auch in der nächsten Saison in der Oberliga

Kollektive Erleichterung herrschte am Sonntag bei den Fußballerinnen des FV Faurndau. Durch einen verdienten 4:1 Erfolg beim VfL Munderkingen sicherte sich die Stängle-Elf endgültig den Klassenerhalt in der Oberliga und kann jetzt verstärkt die Planungen für die neue Saison in Angriff nehmen. Für die junge Munderkinger Truppe muss nun ein Wunder geschehen, wenn in den letzten drei verbleibenden Spielen der Abstieg vermieden werden soll.

Wie schon letzte Woche erwischte der FVF einen Start nach Maß. Nach einem Foulspiel in der 3. Minute legte sich Jasmin Nemeth das Leder zurecht und traf aus ca. 25 m mit einem Aufsetzer zum 0:1 in die rechte Ecke, wobei allerdings Xenia Gock im VfL-Tor etwas unglücklich aussah. Der frühe Führungstreffer beflügelte die Faurndauerinnen und wie schön Fußball sein kann, zeigten sie beim 0:2. Eine Superkombination, vorgetragen aus der eigenen Hälfte, schloss Annabell Vatter mit einem Flachschuss bereits nach 8 Minuten ab. Die Gastgeberinnen kamen dann nach zehn Minuten zur ersten und einzigen Chance in der ersten Halbzeit. Doch Marina Buhmann setzte den Ball aus 12 m neben das Faurndauer Tor. Der FVF zeigte sich stets überlegen und besaß auch weiterhin 80 % der Spielanteile. Allerdings stoppten die Gastgeberinnen den Faurndauer Spielfluss oftmals mit überhartem Einsatz, was ihnen zwei gelbe Karten einbrachte. Alles klar machte dann Sarah-Lena Mack schon in der 18. Minute, die von der guten Vorarbeit von Annabell Vatter profitierte und den Ball unhaltbar zum 0:3 versenkte. Ein weiterer Treffer blieb der Faurndauerinnen Spielführerin Mona Vogel versagt, die sich den Ball etwas zu weit vorlegte und neben den Pfosten setzte (30.).

Nach dem Wechsel waren die Gedanken der FVF-Spielerinnen anscheinend noch nicht auf dem Platz und sie hatten dann gleich Riesenglück und VfL-Angreiferin Valentina Miele Pech, dass ihr guter Schuss um Haaresbreite neben den Faurndauer Kasten ging. Danach sortierten sich die Faurndauerinnen wieder und Jasmin Hommel setzte den Ball nach einem guten Zuspiel von Annabell Vatter am Tor vorbei (51.) Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kam der VfL zum 1:3 (65.) durch Sabrina Krattenmacher, die alleine auf Torfrau Renate Lehmann zulaufen konnte und den Ball flach in die Ecke setzte. Die erhoffte Schlussoffensive der Gastgeberinnen blieb aber aus und der FVF war einfach die bessere Elf und ließ nichts mehr zu. Dann erlief sich die schnelle Sarah-Lena Mack den Zuckerpass in die Tiefe von Mona Vogel und setzte den Ball unhaltbar zum 1:4 Endstand in die Maschen (82.).

„Wir sind optimal ins Spiel gestartet und hatten das Spiel jederzeit im Griff. Glückwunsch meiner jungen Mannschaft zum Klassenerhalt. Jetzt können wir beruhigt in die letzten drei Spiele gehen“ so der erleichterte und freudige FV-Coach Claus Stängle. Auch Torfrau Renate Lehmann strahlte über das ganze Gesicht: „ Ich bin froh, dass wir vorzeitig den Klassenerhalt geschafft haben und ich nach dieser Saison entspannt in den Fußballruhestand gehen kann“.

FVF: Lehmann, Stoll, Heitzler, Gairing, Ramm, Twardoch, Vogel, Hommel (58. Fuchs), Nemeth, Vatter (63. Hüppop), Mack,

Tore: 0:1 (3.)Nemeth, 0:2 (8.) Vatter, 0:3 (18. Mack), 1:3 (65.)Krattenmacher, 1:4 (82.) Mack

FV Faurndau – FC Denzlingen 3:2 (1:1)

FV Faurndau verschafft sich Luft im Abstiegskampf

Die Fußballfrauen des FV Faurndau können doch noch gewinnen. Nach drei sieglosen Spielen in Folge gelang den Faurndauerinnnen am Sonntag gegen den jetzt wohl abgestiegenen FC Denzlingen ein wichtiger 3:2 Sieg. Da die anderen direkten Abstiegskonkurrentinnen allesamt nicht punkten konnten, setzten sich die Faurndauerinnen wieder vor Freiburg auf Platz 7. Obwohl vier Spieltage vor Schluss in Sachen Abstieg theoretisch noch alles möglich ist, haben sich die Faurndauerinnen mit nun neun Punkten Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz jetzt eine gute Ausgangsposition geschaffen.

Der verhinderte FV-Coach Stängle wurde am Sonntag an der Außenlinie von Zweitmannschaftstrainer Uwe van der Meulen und Betreuerin Marianne Mittnacht vertreten.
„Wir machten der Mannschaft noch mal deutlich, dass heute ein Sieg, egal mit welchem Ausgang hermuss, und dass das nur gemeinsam als Team funktioniert“.
Um es gleich vorweg zu sagen, die offensiv ausgerichteten FV-Frauen zündeten die ersten 20 Minuten ein Feuerwerk ab. Nach der schnellen 1:0 in Führung hatte der FVF wieder zahlreiche Chancen um das Spiel vorzeitig zu entscheiden, doch man kassierte den Ausgleichstreffer und sofort spürte man wieder eine leichte Verunsicherung. Doch in Durchgang zwei kämpfte sich die Mannschaft zurück und wurde dafür belohnt.

Der erste mustergültige Angriff führte bereits nach drei Minuten zum 1:0. Jasmin Hommel konnte sich über die linke Außenbahn bis auf die Grundlinie durchsetzen und bei ihrem Rückpass behielt Jasmin Nemeth die Übersicht und ließ Torfrau Michelle Brill aus 12 m keine Abwehrmöglichkeit. Die Faurndauerinnen zeigten gegenüber dem Vorspiel eine deutliche Leistungssteigerung und drängten die Gäste nicht nur in die Defensive, sondern erspielten sich etliche Möglichkeiten. Doch in dieser Phase versäumten es die Faurndauerinnen, den Sack vorzeitig zuzumachen. Hoffnung für die Gästespielerinnen keimte nach 20 Minuten wieder auf, als Nora Balzer zum 1:1 ausgleichen konnte.
Das variable Spiel über die beiden Außenpositionen fand dann bei Faurndau nicht mehr statt, sondern die rechte Seite wurde völlig vernachlässigt und Abwehrspielerin Lisa Stoll, die sich immer gut nach vorne mit einschaltete wurde meist übersehen. Zudem hatte FV-Goalgetterin Annabell Vatter einen schweren Stand, denn sie wurde zumeist von zwei Gegnerinnen bekämpft.

Nach dem Wechsel nutzten die Gastgeberinnen ihre spielerischen Vorteile und drängten auf den zweiten Treffer. Zuerst krachte ein Nemeth-Freistoss aus gut 25 m an den Pfosten und auch Mona Vogel hatte aus 12 m Schusspech. Dann war es wieder Hommel, die über die Außenbahn nicht zu bremsen war und bei deren Hereingabe stand Sarah-Lena Mack im Sturmzentrum goldrichtig und das 2:1 war perfekt. Die Gästeelf von Trainer Heiner Brecht musste jetzt mehr wagen und war dabei anfällig für Konter. Dies nutzte dann Jasmin Hommel nach 80. Minuten mit einem wunderschönen Treffer. Ihr Lupfer zum 3:1 über die herauslaufende Torfrau Brill bedeutete die endgültige Entscheidung. Kurz darauf hätten die Faurndauerinnen nach zwei guten Szenen das Ergebnis noch ausbauen können, doch statt dessen gelang Jana Schwehr in der Schlussminute noch das 3:2.

FVF: Lehmann, Vogel, Twardoch, Ramm, Mack, Stoll, Gairing, Heitzler, Vatter (61. Fuchs), Nemeth (81. Mattes), Hommel

TSG HD-Rohrbach – FV Faurndau 4:2 (2:2)

Faurndaus Blick geht wieder nach unten

Die Fußballfrauen des FV Faurndau zeigten am Sonntag eine mehr als enttäuschende Vorstellung und die Partie zählt sicher zu den schlechtesten der bisherigen Saison. Mit einem 4:2 Sieg nutzte die TSG Rohrbach die wohl letzte Chance im Abstiegskampf. Auch die Stängle-Schützlinge müssen jetzt wieder den Blick nach unten richten, denn in den verbleibenden fünf Spielen ist noch alles möglich. Doch optimaler hätte das Spiel für die Filstälerinnen nicht beginnen können, denn bereits nach fünf Minuten erzielte Sarah Twardoch nach einer Ecke von Sarah-Lena Mack den 1:0 Führungstreffer. Eine Minute später ließ Annabell Vatter nach einer guten Flanke von Jasmin Hommel die Chance zu Treffer Nr. 2 liegen. Doch wie aus dem Nichts kamen die Gastgeberinnen gleich zum 1:1 (8.). Der Sonntagsschuss von Maike Nauert aus rechter Position senkte sich ins lange Eck. Doch fünf Minuten später legten die Faurndauerinnen durch Jasmin Hommel nach, die sich das geniale Zuspiel von Sarah Twardoch erlief und Torfrau Bettina Holler beim 1:2 keine Abwehrmöglichkeit ließ. Kurz darauf hätte Annabell Vatter die Führung ausbauen können. Torfrau Holler war bereits ausgespielt, doch der Abschluss dauerte zu lange und die Gastgeberinnen konnten die Situation bereinigen. Unverständlich, dass die Faurndauerinnen nun fast komplett das Fußballspielen einstellten und Fehler am laufenden Band fabrizierten. So war es nicht verwunderlich, dass die Gastgeberinnen nach 31 Minuten wieder durch Nauert zum Ausgleich kamen, wobei sich auch Torfrau Renate Lehmann von der Unsicherheit anstecken ließ und beim 2:2 nicht gut aussah. Auch wenn die Gastgeberinnen oft mehr als rustikal zu Werke gingen, waren sie danach die wesentlich aktivere Mannschaft.

Die deftige Pausenansprache von Trainer Stängle zeigte jedoch nicht die erhoffte Wirkung und man meinte, die Faurndauerinnen hätten den Ernst der Lage nicht begriffen. Gleich nach dem Wechsel konnte Torfrau Renate Lehmann einen gefährlichen Freistoss entschärfen(49.). Doch zwei Minuten später konnten die Gastgeberinnen dann den Führungstreffer zum 3:2 bejubeln. Ein erneuter Freistoss in der 53. Minute von Vanesse Jakob prallte vom Oberschenkel von Faurndaus Abwehrchefin Nadine Gairing unglücklich ins eigene Tor. Nach diesem Rückstand brachte Trainer Stängle mit Jasmin Nemeth und Patricia Fuchs zwei frische Kräfte, doch die erhoffte Initialzündung blieb aus. Kurz vor Schluss mussten die Faurndauerinnen dann noch das 4:2 hinnehmen. Doch der Treffer hätte nicht zählen dürfen, da Maike Nauert den Ball aus der Hand von Torfrau Renate schlug.

„Wir haben heute eine ganz miese Vorstellung gezeigt und müssen uns jetzt ganz schnell aus dem Schlamassel ziehen“ bemerkte ein sichtlich enttäuschter FV-Coach und nahm seine Schützlinge für die nächste Partie gegen Denzlingen in die Pflicht.

FVF: Lehmann, Döring (58. Fuchs), Gairing, Stoll, Heitzler (88. Hüppop), Ramm, Vogel (58. Nemeth), Mack, Twardoch, Hommel, Vatter

FV Faurndau – Karlsruher SC 0:7 (0:4)

Spitzenreiter brilliert auch in Faurndau!

Auch die Oberligafußballerinnen des FV Faurndau kassierten gegen den Karlsruher SC eine deutliche Niederlage auf eigenem Platz.

Ohne Jasmin Hommel (Lehrgang Bundeswehr) und Jasmin Nemeth (Taufe der Tochter) fehlten den Faurndauerinnen zwei wichtige Mittelfeldspielerinnen im Spiel gegen den Karlsruher SC. Doch das Maß aller Dinge in der Frauenfußballoberliga sind die Spielerinnen vom KSC. Auch beim Außenseiter FV Faurndau demonstrierte der Tabelleführer Fußball vom Feinsten und siegte am Ende deutlich mit 7:0. Dass man dem KSC-Winterneuzugang Tanja Coblenzer nicht viel Raum lassen darf, merkten die Gastgeberinnen schon nach fünf Minuten, als sie nach einem Zuspiel fast blank stand und von der Strafraumlinie mit einem Flachschuss ins rechte Ecke zum 0:1 traf. Gegen die ballsicheren Badenerinnen musste die Mannschaft von FVF-Trainer Claus Stängle viel Laufarbeit leisten und wurden in die eigene Hälfte gedrängt. Einen Vorwurf in kämpferischer Hinsicht konnte man den FVF-Spielerinnen nicht machen, doch die KSC-Spielerinnen beherrschten nicht nur ihre Laufwege blind, sondern zeigten tollen Kombinationsfußball. In der 13. Minute hatte Faurndau nach einer Ecke die nächste gefährliche Situation zu überstehen und auch der nächsten Warnschuss von Coblenzer nach 22 Minuten blieb ohne Folgen. Doch den Schubser in der 24 Minute von Nadine Gairing an Stefanie Krauth im Strafraum ahndete der Unparteiische mit einem Strafstoss, den Dorina Baumgärtner sicher zum 0:2 verwandelte. Mit einem 30 m Schuss gelang Sabrina Esslinger das 0:3 (29.). Erst in der 31. Minute kam der FVF zum ersten mal gefährlich vor das KSC-Tor, als Annabell Vatter in den Lauf von Sarah-Lena Mack spielte, doch bei deren Schuss war die KSC-Torfrau auf dem Posten. Ein Traumtor gelang nach 34 Minuten Vanessa Giangrasso, die vom Elfmeterpunkt per Fallrückzieher ins lange Eck zum 0:4 traf.

Gleich nach dem Wechsel hatten die Gästespielerinnen zwei Riesenchancen, doch zuerst drosch Coblenzer völlig freistehend aus 10 m über den Kasten und dann rettete die Querlatte für Torfrau Lehmann. Weiteren Flurschaden verhinderte Lehmann in der 57 Minute, als sie den Schuss der eingewechselten Lena Trentl mit einem Reflex zur Ecke abwehrte. Zwei Minuten später vertändelten die Faurndauerinnen den Ball am Strafraum, Stefanie Krauth schnappte sich das Leder und aus 16 m zappelte der Ball zum 0:5 im Netz. Auch weiterhin zeigte der KSC schnelle Ballpassagen und hatte keine Mühe das Ergebnis zu verwalten. Doch in den Schlussminuten setzten sie nochmals eins drauf. Nach einer Ecke gelang Coblenzer per Kopf das 0:6 (86.) und den Schusspunkte setzte Maike Graf mit einem Schuss ins lange Eck in der 89. Minute.

FVF: Lehmann, Döring, Stoll, Gairing, Heitzler, Twardoch. Ramm, Mack, Mattes (62. Fuchs), Heiztler, Vatter (70. Hüppop)

TV Derendingen – FV Faurndau 6:1 (2:0)

Derendingen auch diesmal eine Nummer zu groß

Wie im Vorrundenspiel, gab es am Ostermontag für die Faurndauerinnen beim TV Derendingen nichts zu erben. Den Unterschied machte wieder einmal Derdendingens Tina Wurster, die nicht nur wegen ihrer drei erzielten Tore die beste Spielerin auf dem Platz war. Sie war der Dreh- und Angelpunkt der zuletzt zweimal sieglosen Gastgeberinnen. Nach dem Schlusspfiff bei schmuddeligem Regenwetter freute sich TV-Coach Klaus Schäfer: „Heute kann ich endlich mal wieder mit der Leistung zufrieden sein“. Seine Spielerinnen machten ihm dank ihres schönen Kombinationsspiels und ihrer großen Offensivqualität aber auch jede Menge Freude. Davon waren die Spielerinnen von FVF-Trainer Claus Stängle um einiges entfernt. „Wie schon gegen Eutingen, fanden wir auch heute nicht ins Spiel und Derendingen hat mit Tina Wurster einfach eine Ausnahmespielerin, die Spiele entscheidet“.

Bereits nach 2 Minuten zeigte Wurster mit einem herrlichen Diagonalpass ihre Qualitäten, doch Julia Mahler scheiterte an Torfrau Lehmann im FVF-Tor. Den Torreigen eröffnete dann nach 15 Minuten Carmen Volk, als sie sich nach einer erneuten Flanke von Wurster am Elfmeterpunkt die Ecke aussuchen konnte und gegen die machtlose FVF-Keeperin zum 1:0 traf. Nach dieser Führung hatten auch die Faurndauerinnen die eine oder andere Möglichkeit, doch Jasmin Hommel scheiterte aus 10 m an der glänzend reagierenden Torfrau Andrea Dentler (27.). Fünf Minuten später war es wieder Hommel, die nach gutem Zuspiel von Annabell Vatter den Ball über die Querlatte setzte. Dann schlug die Stunde der Tina Wurster. Ein fulminanter 35 m Freistoß von Volk knallte an die Unterkante der Latte. Tina Wurster stand beim Abpraller goldrichtig und schob aus zehn Metern zum 2:0 ein (35.). Kurz danach setzte Mona Vogel über die linke Seite zu einem Alleingang an, doch ihr Flachschuss ging knapp am langen Pfosten vorbei. Nach dem Seitenwechsel marschierten die Gastgeberinnen unaufhaltsam Richtung Faurndauer Tor und der Lohn ließ nicht lange auf sich warten. Das Zuspiel von Julia Mahler in die Schnittschelle erlief sich Wurster und das 3:0 war nach 50 Minuten perfekt. Auch beim 4:0 ließ die FVF-Abwehr der Torjägerin erneut zu viel Platz, was diese mit einem herrlichen Schlenzer von der Strafraumgrenze ins rechte Eck bestrafte. Im Gefühl des sicheren Sieges erhöhte Simone Leins auf 5:0, als sie nach einer Flanke in die lange Ecke traf. Doch zum Ehrentreffer reichte es doch noch für die Faurndauerinnen, nachdem Mona Vogel im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Annabell Vatter souverän zum 5:1. Den Schlusspunkt setzte dann die eingewechselte Katja Dierkes, die mit einem satten Schuss aus gut 18 m zum 6:1 für ihre Farben traf.

FVF: Lehmann, Döring (56. Langner), Stoll, Gairing (60. Hüppop), Heitzler, Twardoch, Ramm, Vogel, Mack, Hommel, Vatter

SV Eutingen – FV Faurndau 2:1 (1:0)

WFV-Pokal Viertelfinale
Landesligist Eutingen wirft auch Faurndau aus dem WFV-Pokal

Der SV Eutingen kegelte mit dem FV Faurndau bereits den zweiten Oberligisten aus dem Pokalwettbewerb und das nicht unverdient. Denn der FVF präsentierte sich am Karsamstag bei den zwei Klassen tiefer spielenden Landesligistinnen recht harmlos und ohne zündende Ideen. Dabei hatten die Gastgeberinnen nicht nur spielerisch und kämpferisch mehr zu bieten, sondern auch das deutlich bessere Chancenverhältnis. Die Filstälerinnen gingen als klarer Favorit in dieses Pokalduell, obwohl auf der Auswechselbank zunächst Spielführerin Mona Vogel und Goalgetterin Annabell Vatter Platz nahmen und Nicole Meyer und Lisa Wilfer, die ansonsten in der 2. Mannschaft im Einsatz sind, auf deren Positionen spielten.
Das Team von Claus Stängle fand überhaupt nicht richtig ins Spiel und die Gastgeberinnen hatten bereits nach wenigen Minuten die erste Großchance durch Kim Ruoff. Dieser Warnschuss beflügelte die Hausherrinnen und von Spielführerin Daniela Schneider ging die größte Gefahr aus, die dann auch nach 11 Minuten für das 1:0 verantwortlich war. Im Mittelfeld schnappte sie sich den Ball, ließ zwei, drei FVF-Spielerinnen ins Leere laufen und traf mit einem schön platzierten Schuss unter die Latte. Von da an lief der Ball noch besser durch die Eutinger Reihen, während von Faurndau keinerlei Gefahr ausging. Auf der rechten Seite überlief Sarah Herzhauser immer wieder die Faurndauer Abwehr und setzte ihre Mitspielerinnen oft gut in Szene. Nach 32 Minuten ging es für die mit einer Erkältung ins Spiel gegangene Nadine Gairing nicht mehr weiter und Annabell Vatter kam als zweite Stürmerin aufs Feld. Erst 10 Minuten vor dem Pausenpfiff kam auch der FVF zu Möglichkeiten. Doch Torfrau Vanessa Theobald lenkte den 18 m Kracher von Annabell Vatter bravorös über die Querlatte. Der Schuss von Jasmin Nemeth nach der anschließenden Ecke wurde von den Hausherrinnen kurz vor der Torlinie abgewehrt.

Gleich nach der Pause hatte Jasmin Nemeth den Ausgleich auf dem Fuß, als sie den Ball an der herauslaufenden Torfrau vorbeispielte. Doch der etwas zu schwach geschlagene Ball, konnte von einer Abwehrspielerin kurz vor der Linie geklärt werden. Die Faurndauerinnen erhöhten den Druck und kamen nach 51 Minuten zum 1:1 Ausgleich. Annabell Vatter schaltete nach einem Twardoch-Freistoss am schnellstens und beförderte das Leder aus kurzer Distanz ins Netz. Doch die Gastgeberinnen steckten diesen Treffer nicht nur gut weg, sondern sie fanden nach wenigen Minuten wieder ihren Rhythmus. Das Spiel der Faurndauerinnen hingegen wirkte weiter zerfahren und ohne Linie. Die Entscheidung fiel in der 80. Minute per Strafstoss. Wieder war es Daniela Schneider, die sich im Strafraum durchsetzten konnte und von Jasmin Döring zu Fall gebracht wurde. Annika Beck zeigte keine Nerven und schoss den Ball platziert zum vielumjubelten 2:1 Siegtreffer in die Ecke.

FVF: Lehmann, Döring (82. Hüppop), Stoll, Gairing (32. Vatter), Heitzler, Twardoch, Ramm, Meyer, Mattes, Wilfer (51. Vogel), Nemeth

FV Faurndau – TB Neckarhausen 4:1 (3:0)

Überzeugender FVF-Sieg im Neckar/Fils-Derby

Ein ganz wichtiger Sieg und der erste in der Oberliga gegen Neckarhausen gelang den Fußballerinnen des FV Faurndau im Neckar/Fils-Derby. Dadurch tauschten die Oberliga-Kontrahentinnen die Tabellenplätze. Trotzdem ist ab Platz 7 in Richtung Abstieg noch alles möglich. Der Sieg wurde von der Verletzung von Sabrina Stirnal überschattet. Die Defensivspielerin musste nach 21 Minuten mit einer schweren Knieverletzung vom Feld und wurde durch Joanna Ramm ersetzt. „Wir müssen jetzt die Kernspintomographie am Donnerstag abwarten und können nur hoffen, dass das Kreuzband nicht gerissen ist“, so die Sorge von Trainer Claus Stängle. Für die letzte Woche verletzte Jasmin Hommel rückte Sarah-Lena Mack in die Anfangsformation und von der schnellen Stürmerin sah die Gästeabwehr meist nur die Hacken. Bei Neckarhausen gab es für die verletzte Torjägerin Ann-Kathrin Renner keinen gleichwertigen Ersatz und der TB-Sturm war diesmal nur ein Lüftchen. Schon letzte Woche gegen Sindelfingen zeigten die Faurndauerinnen ein gutes Spiel und diesen Schwung nahmen sie am Sonntag mit. Die Mannschaft von Claus Stängle präsentierte sich als Einheit mit absolutem Siegeswillen und legte einen furiosen Start hin. Neckarhausen hatte sich noch nicht richtig sortiert, als Torhüterin Sina Höss nach 90 Sekunden zum ersten mal den Ball aus dem Netz holen musste. Spielführerin Mona Vogel konnte sich über die linke Seite bis in den Strafraum durchsetzen und Sarah-Lena Mack bedankte sich für das perfekte Zuspiel mit dem 1:0. Nach sechs Minuten musste FVF-Torfrau Renate Lehmann eingreifen, nachdem eine TB-Angreiferin über links in den Strafraum eindringen konnte. „Ansonsten hatte ich einen ruhigen Nachmittag, meine Abwehr nahm mir fast alles ab“, lobte Torfrau Lehmann ihre Kameradinnen. Dann legte die Gastgeberinnen los wie die Feuerwehr. Binnen zwei Minuten sorgten sie für einen beruhigenden 3:0 Vorsprung. Zuerst erhielt Patricia Fuchs einen Einwurf von Sina Heitzler und legte das Leder maßgerecht Annabell Vatter auf. Ohne lange zu fackeln knallte die Goalgetterin das Spielgerät aus 15 m unhaltbar ins Netz.(11.) Sofort nach Wiederanspiel eroberten sich die Faurndauerinnen den Ball und diesmal war es Patricia Fuchs, die 20 m vor dem Tor aus halbrechter Position abzog. Sina Höss hatte beim 3:0 gegen den sich ins lange Eck senkenden Ball keine Abwehrmöglichkeit(12.). Auch im weiteren Spielverlauf hatten die Faurndauerinnen das Spiel sehr gut unter Kontrolle und hätten bis zur Halbzeit das Ergebnis noch erhöhen können. Doch Sarah-Lena Mack jagte die Kugel nach 38 Min. über das Gebälk und Patricia Fuchs traf nach herrlichem Zuspiel von Mona Vogel nur das Außennetz. Die einzige gute Möglichkeit vergaben die Gäste nach 35 Min. mit einem kläglichen Abschluss. Gleich nach dem Wechsel sorgte Sarah-Lena Mack für die endgültige Entscheidung. Nach dem Zuspiel von Sina Heitzler drang sie unwiderstehlich über die rechte Seite in den Strafraum ein und versenkte den Ball zum 4:0 (47.) Doch drei Minuten später wurde der Ball von den Gastgeberinnen unkonzentriert in der eigenen Hälfte vertändelt und Laura Kugler traf mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze zum 1:4. Nach diesem Treffer kam Neckarhausen zwar besser auf, aber von Gefährlichkeit war nichts zu erkennen. Die Faurndauerinnen sahen sich auf der Siegesstrasse und schalteten einen Ganz zurück. Nach 68 Min. nahm Stängle die angeschlagene Nadine Gairing vom Feld und die eingewechselten Steffi Mattes und Jasmin Nemeth sorgten dann nochmals für Schwung. Aber die drei Möglichkeiten bis zum Schlusspfiff ließen die Faurndauerinnen ungenutzt.

FVF: Lehmann (89.Engelmann), Döring, Heitzler, Gairing (68. Mattes), Stoll, Twardoch, Stirnal (21. Ramm), Vogel, Fuchs (52. Nemeth), Vatter (87.Hüppop), Mack

Tore: 1:0 Mack (2.), 2:0 Vatter (11.), 3:0 Fuchs (12.), 4:0 Mack (47.), 4:1 Kugler (50.)

FV Faurndau – VfL Sindelfingen II 0:2 (0:0)

Glücklicher Sindelfinger Sieg, Faurndau hätte Remis verdient

Eine bittere und frustrierende 0:2 Niederlage mussten Faurndaus Oberligafußballerinnen gegen den Tabellenvierten VfL Sindelfingen hinnehmen. Bitte deshalb, weil es dem FVF nicht gelang, aus seinen zahlreichen Torchancen, vor allem in Durchgang eins, Kapital zu schlagen. Ein spielerisches Plus war bei den Sindelfinger Gästen nicht zu erkennen, denn Faurndau war auf Augenhöhe und zeigte einen enormen Einsatzwillen. Einen Punkt hätten sich die Faurndauerinnen am Sonntag redlich verdient. Trainer Claus Stängle sah trotz der Niederlage wenig Grund zur Kritik: „ Meine Spielerinnen haben ein gutes Spiel gemacht und kämpferisch sowie läuferisch alles gegeben. Nur der Torabschluss war miserabel. Das war das einzige, was ich meinen Mädels vorwerfen kann“. Ebenso bitter wiegt die Verletzung von Mittelfeldspielerin Jasmin Hommel, die nach 54 Minuten mit einer schweren Bänderverletzung im Sprunggelenk mit dem Krankenwagen in die Klinik musste. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie eine der Aktivposten in der Faurndauer Elf. Zuletzt fehlte sie der Mannschaft wegen der Bundeswehr und jetzt aller Voraussicht nach mehrere Wochen.

In der Anfangsphase bestimmte der Favorit vom VfL zwar das Spielgeschehen und tauchte zweimal gefährlich vor dem Faurndauer Gehäuse auf, doch nach ca. 15 Minuten hatten sich die Faurndauerinnen gut auf den Gegner eingestellt, waren eindeutig die aktivere Mannschaft und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten. Doch nicht nur die nicht zu übersehende Abschlussschwäche, sondern auch der ungewohnte und unebene Rasenplatz taten das übrige hinzu. Den gleich bei der ersten Chance nach 19 Minuten versprang die Kugel vor der einschussbereiten Annabell Vatter, nachdem sie von Patricia Fuchs, die sich zuvor über links durchsetzen konnte, mit einem Rückpass bedient wurde. Das nächste Ausrufezeichen setzte Jasmin Hommel gleich eine Minute später nach feinem Pass von Mona Vogel. Ihr Schuss aus 12 m konnte im letzten Moment von den Gästen zur Ecke abgewehrt werden. Bei einem Entlastungsangriff von Sindelfingen über die linke Seite, schoss die ehemalige Faurndauerin Frauke Müller nach guter Vorarbeit den Ball am Faurndauer Gehäuse vorbei. Nun rollte Angriff auf Angriff Richtung Sindelfinger Tor. Immer wieder war es Sarah Twardoch, die mit klugen Pässen glänzte und ihre Mannschaftskameradinnen gut in Szene setzte. Nach gutem Zuspiel auf Vogel (30.) setzte diese ihren 18 m Schuss um Millimeter zu hoch an. In der 32. Minute konnte die herauslaufende Torfrau Anke Langwisch im letzten Moment vor Fuchs klären. Zwei Minuten später hatte Hommel den Führungstreffer auf dem Fuß, doch sie brachte den Ball nicht an der Torfrau vorbei. Die Gäste kamen nicht zum Luftholen und in der 36. Minute scheiterte Fuchs, als Torfrau Langwisch mit großer Mühe ihren 10 m Schuss zur Ecke abwehren konnte. Viel Mühe hatte Sindelfingens Abwehrspielerin Mary Sue Branco mit Mona Vogel, die nach einem wiederholten Foul kurz vor dem Strafraum die gelbe Karte sah. In der 44. Minute hatten die FVF-Anhänger schon den Torschrei auf den Lippen, als Jasmin Hommel über die rechte Seite nicht zu halten war. Doch anstatt den Abschluss zu suchen, passte sie den Ball in den Strafraum, der von Sindelfingen aus der Gefahrenzone befördert wurde. An der Außenlinie raufte sich Stängle die Haare: „In dieser Situation darf sie einfach nicht mehr abspielen und als Stürmerin musst du auch mal egoistisch sein“.

Es war nur eine Frage der Zeit, wann nach dem Seitenwechsel der Faurndauer Führungstreffer fallen würde. Und den hatte dann gleich Patricia Fuchs auf dem Stiefel. Doch anstatt den Ball völlig freistehend vor Langwisch in die Ecke zu schieben, knallte sie das Leder über die Querlatte (47.). Die Kraftreserven des FVF ließen dann ab der 65. Minute merklich nach und die Gästespielerinnen fanden nicht nur ihren Rhythmus, sondern erzielten nach 68. Minuten das 0:1. Nach einem Freistoss von links kam die Kopfballabwehr zu der großen Jil Morena Gehder, die ebenfalls per Kopf aus 8 m Torfrau Renate Lehmann keine Abwehrmöglichkeit ließ. Dann zeigte Faurndaus Torfrau Lehmann zweimal ihre immer noch vorhandene Klasse. Zuerst wehrte sie einen Schuss der freistehenden Lena Wrensch ab, die auch beim Nachschuss an Lehmann scheiterte. Dann konnte sie einen gefährlichen Flachschuss aus 20 m im letzten Moment um den Pfosten lenken. Beim 0:2 nach 84 Minuten war sie aber dann machtlos, als Frauke Müller eine Hereingabe von links aus 7 m ins Netz beförderte.

FVF: Lehmann, Döring, Stoll, Gairing, Stirnal, Heitzler, Vogel, Twardoch, Hommel (54. Mack), Fuchs (82. Ramm), Vatter (57. Nemeth)

Tore: 0:1 Gehder (68.), 0:2 Müller (84.)

ASV Hagsfeld – FV Faurndau 3:0 (1:0)

Zum Rückrundenauftakt in der Frauenfußball Oberliga gab es einige Überraschungen.

Die TSG Heidelberg-Rohrbach feierte beim 2:1 ihren 2. Saisonsieg beim SC Unterzeil-Reichenhofen. Bis dahin hatte Unterzeil lediglich gegen den ASV Hagsfeld zu Hause verloren. Auch die Höhe des überhaupt ersten Sieges mit 4:1 beim VfL Munderkingen von Schlusslicht Denzlingen sorgte für Überraschung in der Liga.

Nach den guten Ergebnissen zum Ende der Rückrunde liebäugelte der FV Faurndau insgeheim mit einem Punktgewinn beim ASV Hagsfeld. Doch mit dem sehr unebenen und schlecht bespielbaren Rasenplatz kam die Mannschaft von Trainer Claus Stängle überhaupt nicht zurecht. Außerdem vermisste man die Offensivkräfte Annabell Vatter und Jasmin Hommel mehr als schmerzlich, so war Jasmin Nemeth die einzige Spitze und sehr auf sich allein gestellt. Zudem merkte man beim Faurndauer Neuzugang, dass nach ihrer langen Babypause die Spritzigkeit noch nicht da ist. Dazu war ein sauberes Passspiel auf dem holprigen Geläuf nahezu unmöglich und das „Kick and rush“ beherrschten die Gastgeberinnen wesentlich besser. So musste der FVF mit einem 0:3 die Heimreise antreten. Schon die ersten Minuten zeigten, dass der ASV nur mit lang geschlagenen Bällen aus der eigenen Hälfte zum Erfolg kommen wollte und Faurndau hatte damit ihre liebe Mühe. Doch schon in der 12. Minute führte einer dieser Angriffe zum 1:0 für die Badenerinnen. Jennifer Soyk konnte den von der rechten Seite geschlagenen Ball aus 7 m im Faurndauer Tor versenken. Auch im weiteren Spielverlauf kamen die Gastgeberinnen durch diese Spielweise immer wieder gefährlich auf und Faurndau hatte Glück, dass Hagsfeld die Treffsicherheit vermissen ließ.

Nach dem Wechsel kam dann Faurndau besser auf, gewann die meisten Zweikämpfe und gestaltete das Spiel ausgeglichen. Die erste Gelegenheit hatte dann Spielführerin Mona Vogel, die nach der Balleroberung von Sarah Twardoch zum Schuss kam. Doch aus 20 m ging der Ball um Haaresbreite über die Querlatte (50.). Doch auch bei Vogel merkte man, dass sie wegen einer Grippe die ganze Woche nicht trainieren konnte und die Kräfte zusehends nachließen. Der FVF drängte zwar auf den Ausgleich, doch bei den weiteren Offensivbemühungen mangelte es aber an der nötigen Durchschlagskraft. In der 72. Minute fiel dann die Vorentscheidung, als der Schuss von Ramona Bohnet aus 22 m vor Torfrau Lehmann aufsetzte und diese beim 2:0 unglücklich aussah. In der Schlussphase konnte sich Sarah-Lena Mack nochmals durchsetzten, doch auch sie kam nicht zum Abschluss. Dann hatte der FVF noch zwei gefährliche Situationen zu überstehen, doch diese konnte Torfrau Lehmann zunichte machen. Mit einem Sonntagsschuss aus 20 m in den Torwinkel markierte Ramona Bohnet den 3:0 Endstand nach 87 Minuten.

FVF: Lehmann, Döring, Vogel (59. Ramm), Stirnal, Twardoch, Mack, Stoll, Garing, Heitzler, Fuchs, Nemeth (75.Mattes)

FV Faurndau Frauenfussball

Rückrundenauftakt in der Oberliga am Sonntag, 11.03.2012 um 14.00 Uhr

ASV Hagsfeld – FV Faurndau 1
Ziemlich genau drei Monate verharrten die Fußballfrauen des FV Faurndau im Oberligawinterschlaf, nun geht es endlich wieder los. Am Sonntag (14.00 Uhr) müssen die Faurndauerinnen zum Rückrundrundenauftakt beim ASV Hagsfeld antreten. Die Karlsruher Vorstädterinnen stehen derzeit mit 23 Punkten auf Platz 4. Allerdings beträgt der Rückstand auf Tabellenführer KSC (28 Punkte) nur 5 Punkte. Die neuformierte sehr junge Mannschaft von ASV-Trainer Martin Bieser hat die Erwartungen bisher auf alle Fälle erfüllt und sich für die Rückrunde noch einiges vorgenommen. Im Vorrundenspiel musste unsere Mannschaft eine 2:4 Niederlage hinnehmen, und vergab vor allem in der ersten Halbzeit zahlreiche Chancen. „Wir müssen jetzt schnell unseren Rhythmus finden, denn wir haben ein schweres Auftaktprogramm“, weiß Coach Stängle um die Bedeutung des ersten Spiels. Im letzten Testspiel offenbarte sich noch viel Sand im Getriebe, den es schleunigst zu beseitigen gilt. Allerdings ist man beim FVF nicht ohne Sorgen. So wird vermutlich Goalgetterin Annabell Vatter am Sonntag nicht zur Verfügung stehen, da für sie die Abiturprüfungen anstehen. Auch Jasmin Hommel ist bei der Bundeswehr unabkömmlich.

TSV Ludwigsburg – FV Faurndau 2:0 (2:0)

Im letzten Vorbereitungsspiel auf die zweite Saisonhälfte mussten die Oberligafußballerinnen des FV Faurndau beim Verbandsligisten TSV Ludwigsburg eine 2:0 Niederlage hinnehmen.
Ohne die grippekranke Spielführerin Mona Vogel, sowie die fehlenden Jasmin Hommel und Sabrina Stirnal ließen die Ludwigsburgerinnen die Stängle-Truppe in der ersten Halbzeit nicht zur Entfaltung kommen. Vor allem wurde die Bindung zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen wurde bei den FVF-Frauen vermisst.

Bereits in der 2. Spielminute führte der erste Angriff zum 1:0 für die Gastgeberinnen. Melissa Stickel nutzte die Verwirrung im Faurndauer Strafraum und ließ Torfrau Renate Lehmann aus 8 m keine Abwehrmöglichkeit. Auch im weiteren Spielverlauf waren die Barockstädterinnen wesentlich aggressiver und vor allem lauffreudiger und setzten immer wieder Nadelstiche, da die Filstälerinnen vor allem nach Ballverlusten in der Offensive den Rückwärtsgang nur schwer fanden. Das verdiente 2:0 fiel dann in der 41.Minute. Hier leistete Joanna Ramm aber Schützenhilfe, indem sie eine Ecke ins eigene Tor abfälschte.

Nicht nur die deutliche Pausenansprache von Trainer Claus Stängle zeigte nach dem Seitenwechsel Wirkung, sondern auch die Hereinnahme von Goalgetterin Annabell Vatter. Sie sorgte für Impulse in der Offensive und Ludwigsburg bekam sie nur schwer in den Griff. In der 48 Minute hatte Jasmin Nemeth den Anschlusstreffer auf dem Fuß, nachdem Sie von Patricia Fuchs gut in Szene gesetzt wurde, doch die herauslaufende Torfrau konnte im letzten Moment den Ball abwehren. Eine Minute später rettete die Querlatte bei einem fulminanten 20 m Schuss von Annabell Vatter. Auf einmal klappte das Passspiel bei den Faurndauerinnen, doch die letzte Konsequenz fehlte, so dass zählbare Erfolge ausblieben. In der 76. Minute musste dann noch Abwehrspielerin Lisa Stoll nach einem Schlag auf die Wade verletzt ausscheiden.

Für Trainer Stängle und seine Schützlinge dürfte klar sein, dass sie im ersten Rückrundenspiel am kommenden Sonntag beim ASV Hagsfeld viel entschlossener zur Werke gehen müssen, wenn hier etwas zählbares geholt werden soll.

SV Böblingen ist Futsal-Meister der Frauen

FVF-Frauen belegen den 3. Platz

Am Sonntag, 26. Februar 2012 fand die Endrunde der Frauen Futsal-Hallenmeisterschaft 2011/12 in Obertürkheim statt. Dabei setzte sich der Verbandsligist SV Böblingen in einem spannenden Endspiel mit 5:4 nach Sechsmeterschießen gegen den ebenfalls sehr stark aufspielenden SV Musbach durch.

In der Gruppenphase zeichnete sich relativ schnell ab, wer in der Tabelle weit oben stehen wird. In Gruppe A setzte sich der SV Böblingen souverän mit vier Siegen und einem Unentschieden vor dem TSV Weilheim durch. Die Weilheimerinnen blieben ebenfalls ohne Niederlage, spielten jedoch einmal öfter Unentschieden als die Böblingerinnen. In der Gruppe B marschierten die Mannschaften des SV Musbach und der FV Vorwärts Faurndau im Gleichschritt vorneweg. Jeweils vier Siege und ein Unentschieden bedeuteten Platz eins und zwei in der Vorrundengruppe. Musbach konnte sich dank der beiden 5:0 Siege gegen den SSV Rübgarten und den FTSV Bad Ditzenbach-Gosbach mit der besseren Tordifferenz als Tabellenerster durchsetzen. Im ersten Halbfinale begegneten sich der SV Böblingen und der FV Vorwärts Faurndau, die in der Gruppenphase beide 13 Punkte sammeln konnten. In diesem Duell behielt Böblingen die Oberhand und setzte sich in einem guten Spiel knapp mit 1:0 durch. Das Zweite Halbfinale bestritten die bis dahin ungeschlagenen Musbacherinnen gegen den TSV Weilheim. Dabei erzielte man das aus der Vorrunde bestens bekannte Ergebnis und fegte Weilheim mit 5:0 vom Platz. Im kleinen Finale kam es zum Duell zwischen dem Oberligist FV Vorwärts Faurndau und der in der Regionenliga spielenden Weilheimerinnen. Dabei war es lange Zeit spannend. Erst in der letzten Minute erzielte der Oberligist zwei Treffer und setzte sich letztendlich mit 3:0 durch. Im Endspiel standen sich die beiden Verbandsligisten des SV Böblingen und der SV Musbach gegenüber. In einem packenden Spiel mit Chancen auf beiden Seiten stand es nach Ablauf der regulären Spielzeit 0:0. Auch die Verlängerung brachte keinen Entscheidung, sodass der Sieger vom Punkt aus ermittelt werden musste. In einem wahren Krimi mit zwei starken Torhüterinnen hieß der Sieger 5:4 n. Sechsmeterschießen SV Böblingen.

Folgende Spielerinnen waren für den FVF im Einsatz:
Renate Lehmann, Jasmin Döring, Mona Vogel, Sabrina Stirnal (1 Tor), Sarah Twardoch (1), Joanna Ramm (3), Lisa Stoll (1), Nadine Garing (1), Sina Heitzler, Annabell Vatter (7)

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Vorbereitung gegen Dürrenzimmern und Sindelfingen

Zur Vorbereitung auf die am 11.03.12 beginnende Rückrunde bestritt unsere Oberligamannschaft zwei Testspiele. Obwohl wegen Krankheit und Urlaub am Sonntag und auch am Mittwoch nicht der komplette Kader zur Verfügung stand, überzeugte die Mannschaft in beiden Spielen.

Das Spiel gegen den Landesligisten TGV Dürrenzimmern dominierte die Elf von Trainer Claus Stängle klar und gewann deutlich mit 6:0 Toren.

Das zweite Vorbereitungsspiel folgte dann am Mittwochabend gegen den VfL Sindelfingen. Der Tabellenführer der zweiten Bundesliga hatte 20 Spielerinnen auf seinem Spielberichtsbogen und wechselte in der zweiten Halbzeit fast die komplette Mannschaft. Von so einem komfortablen Spielerinnenkader sind wir derzeit noch weit entfernt. Auf Sindelfinger Seite fehlte die ehemalige Faurndauerin Nicole Loipersberger, die nach ihrer Schambeinentzündung nur ein Lauftraining mit sieben weiteren Spielerinnen absolvierte. Doch auch Faurndau hatte viele Ausfälle zu beklagen. So fehlten nicht nur die Offensivkräfte Annabell Vatter, Patricia Fuchs und Jasmin Hommel, sondern auch Stefanie Mattes und Jasmin Döring mussten kurzfristig passen. Auch der Einsatz von Sabrina Hüppop nach ihrer Kreuzband-OP wurde noch nicht gewagt. Unsere Elf wurde aber von Claus Stängle sehr gut eingestellt. Die optische Überlegenheit der Sindelfingerinnen war nicht zu übersehen, doch unsere Mannschaft hielt sehr gut dagegen und machte die Räume eng. So dauerte es bis zur 24. Minute, bis Sindelfingen der erste Treffer gelang. Bis zur Halbzeit erhöhten die Gäste dann auf 4:0. Nach dem Seitenwechsel lief Sindelfingen mit neun frischen Kräften auf. Unsere Mannschaft musste sich fast nur noch auf die Defensive beschränken und tat das sehr gut. Der 5. Treffer für Sindelfingen fiel dann nach 70 Minuten und erst in der Schlussminute gelang noch ein weiterer Treffer zum 6:0 Endstand.
Trainer Claus Stängle war mit seiner Mannschaft dennoch sehr zufrieden, die noch am Dienstagabend im Respofit eine harte Trainingseinheit im Bereich der Koordination absolvierte.

Das Spiel der 2. Frauenmannschaft gegen Weilheim musste am Mittwochabend leider ausfallen und wird vermutlich auf den 29. Februar verlegt .

Vorbereitung

Wie alle Mannschaften, die sich in unseren Breiten auf die Rückserie vorbereiten, leiden auch unsere beiden Frauenmannschaften unter den widrigen äußeren Bedingungen. Die bisher eisigen Temperaturen behinderten die Vorbereitungsphase nicht unerheblich. Bewundernswert ist dabei das Durchhaltevermögen der beiden Frauenmannschaften die ihre Runden auch bei -10° und darunter drehen.

Die Oberligafrauen hoffen nun, dass der erste Härtetest am Sonntag auf dem Faurndauer Kunstrasenplatz über die Bühne gehen kann. Um 13 Uhr spielt Faurndaus Oberligist gegen die Landesligafußballerinnen vom TGV Dürrenzimmern. Zum zweiten Testspiel am kommenden Mittwoch um 19 Uhr tritt Zweitligist VfL Sindelfingen in Faurndau an. Mit von der Partie ist auch die ehemalige Faurndauerin Nicole Loipersberger, die aktuell mit ihrer Mannschaft auf Platz 1 steht und zudem die Torschützenliste der 2. Bundesliga Gruppe Süd mit 13 Treffern anführt.

Neu in Faurndaus Oberligateam ist eine Altbekannte. Jasmin Nemeth, die bis zu ihrer Babypause im Oberligateam des VfL Sindelfingen spielte, kehrte wieder nach Faurndau zurück. Sie soll die Offensive verstärken. Die Suche nach einer geeigneten Nachfolgerin für Torfrau Renate Lehmann gestaltete sich äußerst schwierig. Hier sind wir zwar etwas weitergekommen, aber in der Winterpause kam kein Wechsel zustande. Wir sind aber derzeit in sehr gutem Kontakt zu unserer Wunschtorhüterin und hoffen, dass es dann zur neuen Runde klappt.

Weitere Vorbereitungsspiele:

Frauen 2
22.02. – 19:30 Uhr TSV Weilheim – FVF (in Ohmden)
26.02. – 11:00 Uhr FVF – SG Schorndorf
04.03. – 11:00 Uhr FVF – FV 09 Nürtingen
11.03. – 11:00 Uhr SV Hegnach – FVF

Frauen 1
26.02. ab 10 Uhr WFV Futsal-Meisterschaft Sporthalle Obertürkheim
04.03. – 13:00 Uhr TSV Ludwigsburg – FVF

Vorrunde WFV Hallenmeisterschaft

Am Sonntag fand die WFV-Vorrunde der Württembergischen. Hallenmeisterschaft der Frauen statt. An vier Spielorten mit insgesamt 48 Mannschaften wurden die Teilnehmer für die am 12.Februar stattfindende Endrunde in Mundkingen ermittelt.

Unglücklich lief das Turnier für die beiden Teams des FV Faurndau in Deizisau, denn beide mussten in ihrer Gruppe jeweils mit dem 3. Platz zufrieden sein., obwohl durchaus Chancen vorhanden waren, einen der beiden vorderen Plätze zu erreichen. So schied Faurndaus Oberligist in der Gruppe A ungeschlagen aus. Trainer Claus Stängle war wie seine Mannschaft schon enttäuscht über das Ausscheiden: „Obwohl wir heute nicht so gut wie bei den letzten Hallenturnieren kombiniert haben, sah man auch, dass uns unsere treffsichersten und auch technisch starken Spielerinnen gefehlt haben“. Denn er musste auf die erkrankte Annabell Vatter und auch auf Jasmin Hommel verzichten.

Im ersten Spiel musste sich Faurndau gegen den TSV Langenbeutingen mit einem 2:2 zufrieden geben. Gegen Hofherrnweiler-Unterrombach gelang mit 4:0 ein klarer Sieg. 1:1 trennte man sich dann im Neckar-Fils-Derby gegen FV 09 Nürtingen. Im 4. Spiel gegen Schwäbisch Hall führte der FVF schon 2:0, doch Hall gelang nicht nur der Anschlusstreffer, sondern auch kurz vor der Schluss-Sirene der 2:2 Ausgleich. Gegen Neckarhausen 2 im letzten Gruppenspiel ließ Faurndau nichts anbrennen und siegte 3:1. Obwohl man in den Gruppenspielen unbesiegt blieb, war Faurndau jetzt auf die Schützenhilfe von Nürtingen angewiesen. Ein Remis von Nürtingen gegen Schwäbisch Hall hätte dem FVF die Halbfinalteilnahme gesichert. Die 2:0 Führung für die bereits fürs Halbfinale qualifizierten Nürtingerinnen drehte Hall noch in einen 3:2 Sieg und das war’s dann für den FVF. In der Gruppe B vergeigte die 2. Mannschaft im letzten Gruppenspiel durch eine vermeidbare 1:2 Niederlage gegen Rommelshausen ihre gute Ausgangslage. Ein Unentschieden hätte zum Weiterkommen gereicht.
Gruppensieger in der Gruppe A wurde Schwäbisch Hall vor dem FV 09 Nürtingen.

In der Gruppe B sicherte sich Rommelshausen vor Crailsheim II die Halbfinalteilnahme. Im ersten Halbfinalspiel setzte sich dann die TSG Schwäbisch Hall gegen Crailsheim mit 2:1 durch und die Nürtinger Damen ließen der SpVgg Rommelshausen mit 2:0 keine Chance. Im Spiel um Platz drei zeigten die Crailsheimer Frauen ihre beste Leistung des gesamten Turniers und waren mit 2:0 gegen Rommelshausen erfolgreich, was ihnen die Teilnahme an der Endrunde einbrachte. Im für die Qualifikation bedeutungslosen Endspiel überraschte Schwäbisch Hall erneut die Nürtingerinnen und sicherten sich mit 1:0 den Turniersieg. Allerdings war bei Nürtingen wie schon zuvor im Gruppenspiel nicht mehr der absolute Siegeswillen zu erkennen, nachdem die Qualifikation schon geschafft war.

FVF 1: Lehmann, Döring, Twardoch, Ramm, Stoll, Gairing, Heitzler, Vogel, Fuchs
FVF 2: Oswald, Claus, Herbst, Kanzleiter, Langner, Meyer, Staffone, Wilfer

Vorrundenspiele FVF 1
FVF – Langenbeutingen2:2 (Twardroch und Vogel)
FVF – Hofherrnweiler 4:0 (Fuchs 2, Stoll, Vogel)
FVF – Nürtingen 1:1 (Vogel)
FVF- Schwäbisch Hall 2:2 (Fuchs und Twardoch)
FVF – Neckarhausen 2 (Heitzler, Vogel 2)

Vorrundenspiele FVF 2
FVF – Ellenberg 4:2 (Herbst, Langner 2, Staffone)
FVF – Crailsheim 3:0 (Herbst 2, Claus)
FVF – Weilheim 0:0
FVF – Gammesfeld 2:2 (Herbst, Langner)
FVF – Rommelshausen 1:2 (Herbst)

Die 12 Endrundenteilnehmer in Munderkingen
TSG Schwäbisch Hall, FV 09 Nürtingen, TSV Crailsheim II, TB Neckarhausen I,
TSV Münchingen, SV Sülzbach, TV Derendingen, SV Winnenden,
TSV Frommern-Dürrwangen, TSV Tettnang, SV Gomadingen, SV Granheim

Alle Ergebnisse der Vorrundenspiele des Turniers finden Sie hier:

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Hallenbezirksmeisterschaften 2011

Die Hallenfußball-Bezirksmeisterschaften der Frauen endete mit dem Sieg des TSV Weilheim. Die Mannschaft von der Teck bezwang Faurndau II im Neumeterschießen. Genauso war sie ins Finale gekommen.

In der Vorrunde war unsere Mannschaft ihren Gegnerinnen in allen Belangen überlegen und erzielte hohe Siege.

FVF II - TSV Weilheim II 7:0
FVF II - SG Jebenh./Bezgenriet 7:0
FVF II - TV Eybach 9:0
FVF II - TSV Neckartailfingen 6:0

Im darauf folgenden Viertelfinale traf unsere Elf auf den Neuling TSG Salach, der sich mit einer sehr harten Spielweise gegen ein Ausscheiden wehrte. Dies nutzte allerdings wenig, denn der FVF II war klar der Chef im Ring und siegte verdient mit 4:1 Toren.

Dramatisch war das erste Halbfinale, in dem die Nürtinger Frauen zwar spielerische Vorteile besaßen, vor dem Tor aber regelmäßig versagten. Auch Weilheim hatte seine Chancen zum Torerfolg zu kommen. Doch auf beiden Seiten waren die Torhüterinnen hellwach. Im erforderlichen Neunmeterschießen wurde Nürtingens Torfrau zur tragischen Figur- Obwohl sie wie ihre Weilheimer Kontrahentin mehrere Strafstöße hielt, sorgte sie am Ende für die Entscheidung zugunsten von Weilheim, weil sie zweimal als Schützin an ihrer Kollegin scheiterte. Im zweiten Halbfinalspiel blieb unsere Mannschaft gegen TB Neckarhausen II Herr der Lage und zog mit einem verdienten 2:0 Sieg in das Finale ein. Zum Nürtinger Derby kam es im kleinen Finale. Der Titelverteidiger 09 Nürtingen setzte sich verdient mit 3:1 durch. In einem rasanten und hochklassigen Endspiel zwischen dem TSV Weilheim und dem FV Faurndau II waren großer Einsatz auf beiden Seiten zu sehen, technische Kabinettstückchen und hervorragende Torhüterleistungen. Die besseren Möglichkeiten hatte Faurndaun, doch nach der regulären Spielzeit stand es 0:0. In der Verlängerung schaffte Weilheim nach einem Abwehrfehler die 1:0 Führung, die aber schnell von unserer Mannschaft ausgeglichen wurde. Die Entscheidung fiel also wiederum im Neunmeterschießen. Dieses nahm an Dramatik immer mehr zu, denn beide Torhüterinnen ließen nur zwei Treffer zu. Im KO-Durchgang waren die Weilheimerinnen glücklicher, indem sie einen Strafstoß mehr verwandelten und mit 4:3 die Nase vorn hatten.

Trotz des knapp verpassten Titelgewinns muss man der Mannschaft des FVF II ein großes Kompliment machen, denn sie hat ein klasse Turnier gespielt und in der regulären Spielzeit kein einziges verloren. Mit diesem großen Erfolg hat sich die Mannschaft von Trainer Uwe van der Meulen für die Vorrunde zur Württembergischen Meisterschaft qualifiziert, die am 29.Januar 2012 stattfindet.

Es spielten: Katharina Oswald, Maria Staffone, Leslie Claus, Alexa Kanzleiter, Nicole Meyer, Anja Langner, Lisa Wilfer, Evelin Schneider, Nadja Herbst.

PSV Freiburg – FV Faurndau 0:2 (0:2)

Doppelpack durch Annabell Vatter

Durch einen Doppelpack von Annabell Vatter gelang dem FV Faurndau ein ganz wichtiger Sieg beim PSV Freiburg. Die Überwinterung auf einem Nichtabstiegsplatz war gelungen. Dabei sah es vor allem in der Anfangsphase nicht danach aus. Denn die Freiburgerinnen übernahmen das Kommando ab der 10. Spielminute und Faurndaus Spiel wirkte etwas zerfahren und sie leisteten sich etliche Ballverluste. Zudem musste Trainer Claus Stängle bereits nach 20 Minuten umstellen. Abwehrchefin Nadine Gairing musste mit Kreislaufproblemen aufgeben, da sie nach ihrer krankheitsbedingten 4-wöchigen Pause immer noch geschwächt war. Ihre Position übernahm Sina Heitzler und Melanie Fröhlich übernahm deren Position auf der linken Abwehrseite. Die erste Chance vergaben die Gastgeberinnen nach elf Minuten, als nach einer guten Flanke der Kopfball von Bettina Johnen knapp am Pfosten vorbeiging. Bei einem hoher Schuss aus ca. 25 m, der durch den starken Wind fast ins Tor fiel, reagierte Torfrau Lehmann aber glänzend und lenkte das Leder über die Querlatte. Auch die nächste gute Gelegenheit ließen die Freiburgerinnen ungenutzt. Hier war Torfrau Lehmann bei einem weiteren Kopfball nach einer Ecke auf dem Posten und lenkte das Leder um den Pfosten. (19.). Wie aus dem nichts kam Faurndau nach 25 Minuten zum 0:1 Führungstreffer. Die erste Ecke von Stefanie Mattes kam maßgenau auf Annabell Vatter. Sie konnte sich den Ball noch zurechtlegen und ließ Torfrau Martina Nübling mit ihrem Flachschuss aus 7 m Torentfernung keine Abwehrmöglichkeit. Was dieser Treffer bei den dann verunsicherten Gastgeberinnen bewirkte, sah man deutlich. Zwar ließen die Gastgeberinnen den Ball recht gefällig im Mittelfeld laufen, doch zwingende Aktionen gab es nicht. Der Weg über die Außenpositionen wurde vor allem von den sehr zweikampfstarken Joanna Ramm und Lisa Stoll gut zugestellt Auch Sabrina Stirnal, Mona Vogel und die erst am morgen aus New York zurückgekehrte Jasmin Döring hielten zusammen mit Sina Heitzler den Laden dicht. Die junge Sarah Twardoch hatte auf dem unebenen Platz mit der Ballkontrolle unerwartet Schwierigkeiten, doch die Vorbereitung zum 0:2 war eine Augenweide. Mit ihrem zweiten Treffer machte sich Annabell Vatter dann kurz vor dem Halbzeitpfiff ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk zu ihrem 19. Geburtstag, den sie am Samstag feierte. „Ich habe mich aber auf das wichtige Spiel vorbereitet und ging frühzeitig schlafen“, freute sich die Torschützin. Und das sah man dann auch deutlich. Zuvor erkämpfte sich Sarah Twardoch das Leder am Mittelkreis und spielte sofort den tödlichen Pass in die Schnittstelle der PSV-Abwehr. Faurndaus Goalgetterin Vatter schüttelte gleich zwei Freiburgerinnen ab und versenkte den Ball an der herauslaufenden Torfrau Nübling zum 0:2 (44.).

In Durchgang zwei schaltete der PSV noch einen Gang hoch, doch die Filstälerinnen gingen energisch in die Zweikämpfe. Nach 52 Minuten setzte sich Joanna Ramm über die linke Seite durch, doch bei deren guten Flanke konnte Freiburg vor der einschussbereiten Vatter die Situation im letzten Moment bereinigen. Dem PSV fiel nichts überraschendes mehr ein und sie versuchten teils mit harmlosen Weitschüssen Torfrau Lehmann zu überlisten. Bis zur 66 Minute dauerte dieser Druck an und die letzte Gelegenheit hatten die Gastgeberinnen nach einem 22 m Freistoß ihrer effektivsten Spielerin Nicole Söder. Doch Lehmann konnte den scharf getretenen Ball zur Ecke lenken. Die Freiburger sahen ihre Felle so langsam davonschwimmen und Faurndau verteidigte geschickt und brachte die Führung über die Zeit. Trainer Stängle strahlte wie ein Honigkuchen nach dem Sieg: „Am Anfang haben wir zu viele Fehler produziert. Aber dann haben wir über den Kampf zum Spiel gefunden und die Freiburgerinnen kalt erwischt und aus zwei Chancen zwei Tore gemacht. Effektiver kann man nicht spielen“.

FVF: Lehmann, Döring, Garing (20. Fröhlich), (72. Kicherer), Heitzler, Stirnal, Vogel, Twardoch, Ramm, Stoll, Mattes (60.Fuchs), Vatter

VfB Bad Mergentheim – FV Faurndau I 2:6 (0:2)

WFV-Pokal Achtelfinale
FVF Frauen stehen im Viertelfinale des WFV-Pokals

Mit einem deutlichen 6:2 Auswärtserfolg gelang den Oberligafußballerinnen des FV Faurndau der Einzug ins WFV-Viertelfinale. Von vornherein musste Trainer Claus Stängle auf fünf Spielerinnen verzichten, dann kam noch die kurzfristige Absage von Abwehrchefin Nadine Gairing, die aufgrund ihrer Mandelentzündung doch kein grünes Licht vom Arzt für einen Einsatz bekam. Doch ihre Vertreterin Sina Heitzler, spielte ebenso wie ihre Nebenleute eine glänzende Partie.

Bereits nach zwei Minuten luchste Annabell Vatter Spielführerin Constanze Pöhler den Ball ab, zog den Ball aber aus halblinker Position übers Tor. Im Gegenzug war Renate Lehmann beim Kopfball von Selina Zürn auf dem Posten. Die Faurndauer Überlegenheit zeigte sich schon in der Anfangsphase und die Gastgeberinnen hatten im Spielaufbau Probleme. Nach acht Minuten enteilte Jasmin Hommel über die rechte Seite ihrer Gegenspielerin, doch Annabell Vatter konnte die gute Hereingabe nicht nutzen und schoss die herauslaufende Torfrau Andrea Glaser an. Der optischen Überlegenheit des FVF begegneten die Gastgeberinnen mit viel Einsatz und Zweikampfstärke. So dauerte es bis zur 30. Minute bis der ersehnte Führungstreffer gelang. Nach einem Freistoß von Hommel war es Vatter, die aus 6 m den Ball zum 0:1 traf. Dann hatte Hommel nach einem Alleingang Pech, dass der Ball vom Pfosten zurückprallte, doch auch der Abpraller wurde von den Faurndauerinnen neben das Tor gesetzt.(38.) Eine Minute später führte ein schöner Angriff über Sabine Kley zum 0:2. Bei deren Hereingabe musste Hommel nur noch den Fuß hinhalten um die VfB-Torfrau zu bezwingen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Faurndau aber Glück, dass Mergentheim nicht zum Anschlusstreffer kam und der 8 m Schuss neben dem FVF-Gehäuse landete.

In Durchgang zwei kamen die Gastgeberinnen anfangs gleich zu mehreren Eckbällen, doch es sprang nichts zählbares heraus. Dann sortierte sich Faurndau wieder und nach Doppelpass mit Mona Vogel ging der gute Schuss von Sarah Twardoch knapp am Pfosten vorbei. Nach einer herrlichen Flanke von Vatter prallte der Kopfball von Kley vom Innenpfosten ins Feld zurück. Der abgewehrte Ball der Gastgeberinnen kam genau auf Nicole Meyer, die mit einem Distanzschuss aus 20 m zum 0:3 in den Winkel traf (58). In der 62. Minute mussten die Faurndauerinnen das 1:3 hinnehmen. Vorausgegangen war eine Flanke von rechts und die blank stehende Jessica Vogt ließ Torfrau Lehmann mit einem Schuss aus 8 m keine Abwehrmöglichkeit. Den alten Abstand zum 1:4 stellte dann Hommel nach 67 Minuten per Strafstoss wieder her. Zuvor war die durchgebrochene Vatter rüde von hinten im Strafraum gefoult worden. Doch auch für die Gastgeberinnen zeigte die Schiedsrichterin auf den Faurndauer Elfmeterpunkt, nachdem Meyer bei einem Freistoss die Hand im Strafraum zur Hilfe nahm. Lisa Zwicker schickte Lehmann in die falsche Ecke und markierte nach 72 Minuten das 2:4. Die Gastgeberinnen bekamen nochmals Aufwind, doch die gut stehenden und kämpfenden Faurndauerinnen ließen nichts zu. Zwei weitere Treffer in den Schlussminuten besiegelten vollends die Niederlage des Verbandsligisten. Zuerst erlief sich Sarah Twardoch den genialen Pass in die Tiefe von Vatter und netzte zum 2:5 ein (88.). Und eine Minute später konnte Vogel über die Außenbahn nicht gestoppt werden und spielte den Ball maßgerecht auf Vatter und das 2:6 war perfekt.

FVF: Lehmann, Fröhlich, Vogel, Kley (82. Kicherer), Twardoch, Meyer, Ramm, Stoll, Hommel, Vatter, Heitzler

Tore: 0:1 Vatter (30.), 0:2 Hommel (39.), 0:3 Meyer (58.), 1:3 Vogt (62.), 1:4 Hommel (67.) Strafstoss, 2:4 Zwicker (72.) Strafstoss, 2:5 Twardoch (88.) 2:6 Vatter (89.)

SC Unterzeil-Reichenhofen – FV Faurndau 1:1 (1:1)

Eine toll kämpfende Faurndauer Elf und eine glänzend aufgelegte Torfrau Lehmann punkten in Unterzeil

Wenigstens einen Punkt wollte Oberligist FV Faurndau beim SV Unterzeil ergattern. Und das gelang den gut eingestellten Filstälerinnen mit einer disziplinierten Leistung und einer in bestechender Form haltenden Torfrau Renate Lehmann. Die Vorzeichen ließen für die Faurndauerinnen nichts Gutes erhoffen, den der Ausfall von Nadine Gairing, Jasmin Hommel, Patricia Fuchs und Stefanie Mattes war sehr schwerwiegend und musste kompensiert werden. Trainer Claus Stängle musste deshalb seine Mannschaft auf verschiedenen Positionen umbesetzen und das gelang sehr gut. Die ansonsten in der Regionenliga auflaufenden Alexa Kanzleiter im rechten Mittelfeld und Nicole Meyer hinter der einzigen Spitze Annabell Vatter, spielten eine tadellose Partie. Als Abwehrchefin setzte Trainer Claus Stängle auf Sina Heitzler und sie gab das Vertrauen mit einer ganz starken Leistung zurück. Doch alle FVF-Akteureinnen zeigten eine tolle Moral und Trainer Stängle wollte aus der Mannschaft niemand hervorheben: „Wir haben uns vorgenommen, aus einer kontrollierten Defensive den einen oder anderen Konter zu fahren und zusammen als Mannschaft alles geben. Und das haben meine Spielerinnen hervorragend umgesetzt.“ Nur bei Torfrau Lehmann machte er eine Ausnahme: „Vor ihr muss nicht nur ich den Hut ziehen, den Renate hat bärenstark gehalten“. In die gleiche Kerbe schlug auch SC-Trainer Harald Feirle: „Mindestens 50 Prozent des Punktgewinns gehen an Faurndaus Torfrau – alle Achtung“.Die Filstälerinnen wussten um die Heimstärke von Unterzeil, die auf heimischem Boden bisher nur eine Niederlage gegen Hagsfeld einstecken mussten. Nach aber zuletzt drei Niederlagen in Folge wollten die Gastgeberinnen mit einer bedingungslosen Offensive endlich wieder einen Sieg. Die Faurndauerinnen hatten sich noch gar nicht richtig sortiert, als Lehmann zum ersten mal im Brennpunkt stand. Nach einem Freistoß kam Martina Vetter aus 6 m zum Kopfball, doch Lehmann reagierte großartig. Nach zehn Spielminuten hatte der FVF Glück, dass der Schuss von Annika Weber gegen die Querlatte klatschte. Eine Minute später war die Abwehr von Unterzeil ausgespielt als Annabell Vatter in den Lauf von Mona Vogel spielte. Ihr Schuss von der halblinken Seite ging jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei. In der 16. Min. konnte die SC-Abwehr Annabell Vatter nur durch ein Foulspiel stoppen. Sarah Twardoch nahm aus 22 m Maß und SC-Torfrau Sabrina Riszt, die nach ihrer zweiwöchigen Sperre wieder im Tor stand, sah dabei etwas unglücklich aus und ließ den hohen Ball zum 0:1 passieren. Kurz darauf machte sie allerdings ihren Fehler wieder wett, als sie einen Faurndauer Schuss im letzten Moment mit dem Fuß abwehrte. Danach antworteten die Gastgeberinnen mit totaler Offensive und hatten die nächste Gelegenheit nach 18 Minuten. Doch wieder war es Lehmann, die einen 12 m Schuss von Annika Weber mit einer Blitzreaktion über die Querlatte lenkte. Der stärksten SC-Spielerin Tanja Kathan ließen die Faurndauerinnen nach 22 m zu viel Platz. Sie setzte Martina Vetter mit einem schnellen Zuspiel in den Strafraum in Szene und bei ihrem 12 m Schuss von halbrechter Position zum 1:1 war Torfrau Lehmann machtlos. Der Druck von Unterzeil wurde immer größer, doch Faurndau machte geschickt die Räume eng und gab keinen Ball verloren. Die nächste Chance hatte Faurndau nach 38 Minuten, als Annabell Vatter einen genialen Pass auf Vogel spielte, die aber an der herauslaufenden Torfrau Riszt hängen blieb. In Durchgang zwei hatte der FVF bange Minuten zu überstehen. Zuerst klatschte ein 14 m Schuss an den Faurndauer Pfosten (51.) dann gewann Sina Heitzler den Zweikampf gegen Vetter, die von Kathan herrlich frei gespielt wurde. Die letzte Faurndauer Gelegenheit nach 72 Minuten, als Annabell Vatter nach einem Freistoss im Strafraum auf Nicole Meyer passte, doch die Gastgeberinnen konnten im letzten Moment zur Ecke klären. In den letzten 15 Minuten setzte Unterzeil alles auf eine Karte und die Faurndauerinnen stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Wieder war es dann Torfrau Lehmann, die in der 77. Minute einen fulminanten Kathan-Schuss überragend über die Querlatte lenkte. Nach 84 Minuten erstarrte den ca. 120 Zuschauern der Torschrei auf den Lippen. Spielführerin Bettina Kohler setzte sich den Ball nach einem Faurndauer Foulspiel aus 25 m zurecht. Einfach großartig, wie Renate Lehmann diesen Mordsschuss im Flug mit den Fingerspitzen zur Ecke lenkte und damit das Unentschieden vollends sicherte. Trotz des Punktgewinns rutschten die Faurndauerinnen wieder in die Abstiegsränge, da der PSV Freiburg nach dem Sieg gegen Hagsfeld das bessere Torverhältnis aufweist. Im letzten Vorrundenspiel, wo Faurndau in Freiburg antreten muss, wird sich entscheiden, wer auf den Abstiegsplätzen überwintert.

FVF: Lehmann, Stoll, Heitzler, Ramm, Döring. Stirnal, Twawrdoch, Kanzleiter (85. Fröhlich), Vogel, Meyer, Vatter

Tore: 0:1 Twardoch (16.) 1:1 Vetter (22.)

FV Faurndau – VfL Munderkingen 3:1 (3:1)

Wichtiger Sieg im Abstiegsduell

Im direkten Abstiegsduell gegen den VfLMunderkingen konnte der FV Faurndau drei ganz wichtige Punkte verbuchen und damit zum ersten mal in dieser Saison die Abstiegsplätze verlassen. Ein etwas mulmiges Gefühl hatte Trainer Claus Stängle vor dem Anpfiff der Partie. Denn Jasmin Hommel zog sich während der Woche bei der Bundeswehr eine offene Platzwunde mit Gehirnerschütterung zu und auch Patricia Fuchs verdrehte sich letzte Woche das operierte Knie erneut und fiel ebenfalls aus. Dafür konnte Abwehrspielerin Lisa Stoll mit einem Tapeverband am verletzten Sprunggelenk auflaufen. Doch die Hiobsbotschaften rissen auch während des Spiels nicht ab. Gleich nach vier Minuten war das Spiel für Stefanie Mattes beendet, als sie bei einem Zweikampf unglücklich umknickte. Die einzige Auswechselspielerin Sabine Kley, die schon im Vormittagsspiel neunzig Minuten bei der zweiten Mannschaft auflief, musste dann nach 33 Minuten aufgeben, da der Kreislauf verrückt spielte. Doch wie die dezimierte Faurndauer Mannschaft dann mit neun Feldspielerinnen dieses Spiel für sich entschied, war nicht nur für Stängle beeindruckend und bewundernswert: „Ich muss meiner Mannschaft für ihre disziplinierte Spielweise und den tollen Kampfgeist ein ganz großes Lob aussprechen“. Vor allem gefiel dem Trainer die intensive Laufarbeit „das war schon super, was meine Spielerinnen in Unterzahl geleistet haben“. In der Anfangsphase beherrschten die Filstälerinnen ihre Gegnerinnen und spielten mutig nach vorne. Den Spielverlauf stellten die Gäste dann nach 18 Minuten auf den Kopf. Munderkingens Jasmin Schirmer lief über dir rechte Seite alleine auf Torfrau Lehmann zu, die mit einer Blitzreaktion den Ball zwar super abwehrte, doch Schirmer war beim Nachschuss schneller als die FVF-Abwehr und setzte den Ball zum 0:1 ins Faurndauer Netz. Die Gastgeberinnen ließen sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und Munderkingen wusste sich oftmals nur mit Foulspiel zu wehren. um die gut angelegten Angriffe des FVF zu unterbinden. Ein 20 m Freistoß von Mona Vogel nach 22 Minuten verfehlte aber zunächst knapp das Ziel. Der 1:1 Ausgleich gelang dann in der 27. Minute Sarah Twardoch. Die 17-jährige reagierte nach einer Heitzler-Ecke im Strafraum am schnellsten und knallte das Leder aus 8 m unhaltbar ins Tor. Dass danach Sabine Kley nicht mehr auf dem Feld war, bekamen ihre Mitspielerinnen gar nicht mit. Das war vielleicht auch gut so, denn Faurndau drückte zu diesem Zeitpunkt den Gegner in die eigene Hälfte und hatte gute Möglichkeiten. In der 35. Minute zog Mona Vogel über die linke Seite auf und davon und zog einfach mal ab. Aus 25 m überlistete sie Torfrau Burgmaier mit einem hohen Schuss und das 2:1 war perfekt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff brachte der bis dahin schönste Spielzug das 3:1. Sarah Twardoch spielte aus dem Mittelfeld in die Schnittstelle der Munderkinger Abwehr und Annabell Vatter ließ der herauslaufenden Torhüterin mit ihrem Flachschuss keine Abwehrmöglichkeit.

Da Faurndau keine weitere Bankspielerin mehr hatte, änderte Trainer Stängle in Durchgang zwei die Taktik. Vorne lauerte nur noch Annabell Vatter, ansonsten zogen sich die Faurndauerinnen in die eigene Hälfte zurück und machten die Räume eng. Sehr souverän organsierte Nadine Gairing von hinten das Spiel und sie und ihre Mitspielerinnen gaben keinen Ball verloren. In der 52. Minute hatten die Gäste Glück, dass nach einer herrlichen Kombination über Vatter und Twardorch der abschließende Schuss von Vogel knapp am Pfosten vorbei strich. Aus dem Spiel heraus fand Munderkingen kein Rezept um dem Spiel eine Wende zu geben. Bei den Gastgeberinnen sah man einen unbändigen Siegeswillen und alle Spielerinnen gingen über ihre Grenzen in dem für sie sehr laufintensiven Spiel. Die einzige gute Gelegenheit für die Gäste machte FVF-Torfrau Lehmann nach 73. Minute zunichte, als sie einen gefährlichen 18 m Freistoss bravorös über die Querlatte lenkte. Der letzte Versuch aus 20 m war mehr ein Verzweiflungsschuss von Munderkingen und Faurndaus Spielerinnen wurden zurecht für ihre außerordentliche Leistung mit dem 3. Sieg belohnt.

FVF: Lehmann, Döring, Stirnal, Gairing, Stoll, Ramm, Twardoch, Mattes (4. Kley), Heitzler, Vogel, Vatter

Tore: 0:1 (18.) Schirmer, 1:1 (27.) Twardoch, 2:1 (35.) Vogel, 3:1 (44.) Vatter

FV Faurndau – TSG 1899 Hoffenheim 2:3 (0:2)

Hoffenheim verteidigt mit Mühe die Tabellenspitze!

Mehr mühe als erwartet hatte Tabellenführer TSG 1899 Hoffenheim bei seinem knappen 2:3 Auswärtserfolg in Faurndau. Die Kraichgauerinnen trafen auf eine Faurndauer Elf, die dem Favoriten alles abverlangten und in der Schlussphase dem Ausgleich sehr nahe waren. Trainer Claus Stängle stellte seine Mannschaft sehr gut ein und die Null sollte so lange wie möglich stehen. Doch bereits nach zehn Minuten gab es ein Gastgeschenk, denn Schiedsrichter Andreas Ritter zeigte auf den Elfmeterpunkt. Bei der mehr als zweifelhaften Entscheidung hob Marisa Ettner nach einem fairen Zweikampf mit Sina Heitzler geschickt ab. Torfrau Renate Lehmann ahnte beim Strafstoss von Sandra Henke zwar die Ecke, doch der Ball schlug in der rechten Torecke zum 0:1 ein. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen fast ausschließlich im Mittelfeld ab. Die Gäste taten sich enorm schwer, gegen die gut gestaffelt stehenden Faurndauerinnen. Auch in punkto Zweikampfverhalten zeigte sich der FVF von seiner besten Seite, so dass Hoffenheim sein gewohnt schnelles Passspiel nicht aufziehen konnte. Doch vor der Pause mussten die Faurndauerinnen den zweiten Treffer hinnehmen. Sandra Henke nutzte das zögerliche Abwehrverhalten des FVF aus und traf aus 20 m zum 0:2 in den Winkel. Fünf Minuten später zischte ein Schuss von Lina Bürger über die Faurndauer Querlatte.
Die erste gute Gelegenheit ergab sich für Faurndau nach 40 Minuten. Den herrlichen Diagonalball von Annabell Vatter über die komplette Hoffenheimer erlief sich Mona Vogel, doch Laura Bartsch konnte die Situation im letzten Moment bereinigen.

Faurndau spürte, dass an diesem Tag gegen Hoffenheim einiges möglich war und steigerte sich in Durchgang zwei. In der 59. Minute war es wieder Vatter, die Jasmin Hommel in Szene setzte, doch sie kam bei dem Diagonalpass einen Tick zu spät. Doch drei Minuten später dann der verdiente 1:2 Anschlusstreffer. Passgeberin war wieder Vatter, die den Ball herrlich in den Lauf von Hommel spielte. Die herauslaufende Torfrau Tufekovic hatte gegen den platzierten Schuss keine Abwehrmöglichkeit. Dann hatten die Faurndauerinnen einige bange Minuten zu überstehen. Zuerst klatschte ein Mordsschuss von Laura Bartsch ans Faurndauer Lattenkreuz. (63.) und dann schoss Sandra Henke völlig freistehend aus 10 m Tor vorbei. Danach war der FVF an der Reihe und Hoffenheim geriet zusehends unter Druck. Nach einem guten Zusammenspiel zwischen Vogel und Vatter fehlte es den Faurndauerinnen an der letzten Konsequenz im Strafraum. Nach einem Foulspiel an Vatter nahm Steffi Mattes Maß, doch der gut getretene 20 m Freistoss prallte gegen die Hoffenheimer Querlatte (67.). Das Spiel nahm jetzt richtig an Fahrt auf und nach einem Gästeangriff konnte Torfrau Lehmann gegen die frei auf sie zulaufende Marisa Ettner den Ball großartig abwehren, doch gegen den Nachschuss von Lina Bürger zum 1:3 konnte sich nichts ausrichten (69.). Dann musste Trainer Stängle kurz hintereinander die verletzten Stoll und Hommel vom Feld nehmen, die beide unglücklich umknickten. Bei Stoll brach eine alte Verletzung am Sprunggelenk wieder auf und sie wird vermutlich für das nächste Spiel gegen Mundenkingen ausfallen. Die Faurndauerinnen gaben sich jedoch noch nicht geschlagen und in der 84. Minute konnten sich die Hoffenheimerinnen bei ihrer Torfrau bedanken, die den verdeckten 22 m Schuss von Vatter im letzten Moment zur Ecke abwehren konnte. Die Offensivbemühungen des FVF wurden belohnt. Denn nur durch ein Foulspiel konnte Mona Vogel in der 88 Minute im Strafraum gebremst werden, was einen Strafstoß zur Folge hatte. Annabell Vatter schickte Tufekovic in die falsche Ecke und traf zum 2:3. Die Gäste mussten sich angesichts des Faurndauer Drucks in den letzten Minuten auf die Defensive beschränken.In der 90. Minute konnte die durchgebrochene Lisa Wilfer knapp vor der Strafraumgrenze nur durch erneutes Foulspiel gebremst werden. Der Freistoss von der rechten Seite von Mattes ging jedoch knapp über das Hoffenheimer Gebälk.

Trotz der Niederlage konnte Trainer Claus Stängle mit seiner Mannschaft zufrieden sein: „Wenn man das ganze Spiel betrachtet geht der Sieg für Hoffenheim in Ordnung.
Doch wir haben eine sehr gute Mannschaftsleistung gezeigt und meine Spielerinnen haben die taktische Vorgabe, das Spiel im Mittelfeld eng zu machen, sehr gut umgesetzt. Darauf können wir aufbauen“. Auf Hoffenheim-Coach Marco Göckel zollte den Faurndauerinnen ein großes Lob: „Die Faurndauerinnen haben mit großer Leidenschaft gekämpft und wir konnten nicht unser gewohntes Passspiel aufziehen. Und nach dem Anschlusstreffer mussten wir schon etwas zittern“.

FVF: Lehmann, Döring, Garing, Stirnal, Twardoch, Stoll (76. Wilfer), Vogel, Heitzler, Mattes, Hommel (78.Kanzleiter), Vatter

Tore: 0:1 (10.) Sandra Henke (Strafstoß), 0:2 ( 32.) Sandra Henke, 1:2 (62.) Jasmin Hommel, 1:3 (69.) Lina Bürger, 2:3 (88.) Annabell Vatter (Strafstoß)

FC Denzlingen – FV Faurndau 0:1 (0:0)

Durch den Treffer von Patricia Fuchs gelang dem FV Faurndau beim FC Denzlingen der zweite Saisonsieg.

Nach der knappen Niederlage gegen Sindelfingen, wollten die Südbadenerinnen im Abstiegsduell gegen den FVF unbedingt den ersten Sieg. Doch die gut eingestellten Faurndauerinnen waren ihren Gegnerinnen in fast allen Belangen überlegen. Trainer Claus Stängle war mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft sehr zufrieden, doch die schwache Torausbeute übersah auch er nicht: „Wir sind erst mal glücklich, dass wir dieses Sechs-Punkte-Spiel gewonnen haben und erstmals in dieser Saison die Null stand. Das ist für unser Selbstvertrauen enorm wichtig. An der Chancenauswertung muss meine Elf noch arbeiten, aber auch das werden wir noch hinbekommen“. Recht druckvoll begann der FVF und nach einer Heitzler-Ecke wurde es bereits in der 6. Minute für die Gastgeberinnen gefährlich, als Lisa Wilfer mit dem Hinterkopf knapp über die Querlatte köpfte. Die meisten Angriffe der Faurndauerinnen liefen über die linke Seite, wo Mona Vogel des Öfteren kurz vor dem Strafraum nur durch Foulspiel gebremst werden konnte. In der 11. Minute entwischte sie zum ersten mal ihrer Gegenspielerin, doch nach ihrer guten Hereingabe war der Abschluss von Annabell Vatter zu schwach. Ihr merkte man noch an, dass sie die ganze Woche über an einer starken Erkältung litt. Doch bis zur ihrer Auswechslung war sie ein großer Unruheherd und stellte die Denzlinger Abwehr oft vor große Probleme. So auch in der 13. Minute, als sie die Denzlinger Abwehr schwindlig spielte und 17 m vor dem Tor nur per Foul gebremst werden konnte. Die Richtung stimmte zwar bei Sarah Twardochs Freistoss, doch um Millimeter strich der Ball über die Querlatte. Auch von der schnellen Lisa Wilfer, die am Samstag ihre Torjägerqualitäten bei der zweiten Mannschaft unter Beweis stellte (5 Treffer), sahen die Denzlingerinnen oft nur die Hacken. „Sie muss noch an ihrer Technik feilen und abgeklärter werden, dann wird sie eine richtig gute“, ist sich Betreuerin Mittnacht sicher. Bei den wenigen Entlastungsangriffen der Gastgeberinnen organisierte Abwehrchefin Nadine Gairing sehr umsichtig mit ihren Nebenleuten und ließ nichts anbrennen. Die erste Minimalchance hatten die Denzlinger Mannschaft dann nach 26 Minuten, doch Torfrau Lehmann pflückte die Ecke vor der bereitstehenden Marie Kaltenbach herunter. Dann hatte der FVF nochmals eine brenzlige Situation zu überstehen, als wieder eine scharf nach innen gezogene Ecke an Freund und Feind und auch am langen Pfosten vorbeisegelte. Dann berappelten sich die Faurndauerinnen wieder und starteten einige vielversprechende Angriffe. Doch die letzte Konzentration vor dem gegnerischen Gehäuse war das Manko. In der 43. Minute konnte wieder Vogel kurz vor dem Eindringen in den Strafraum nur durch eine unfaire Attacke gestoppt werden, doch auch aus dem folgenden Freistoß von Sina Heitzler konnten die Faurndauerinnen kein Kapital schlagen. Eine Minute später konnten sich die Gastgeberinnen bei ihrer Torfrau Sandy Weiß bedanken, die einen 16 m Schuss von Vogel bravorös über die Latte lenkte.

Auch im zweiten Durchgang bestimmte Faurndau das Geschehen und den ersten gut angelegten Angriff konnten die Gastgeberinnen noch bereinigen. Faurndau drängte den FC in die Defensive und es war nur noch eine Frage der Zeit, wann der längst fällige Führungstreffer fallen würde. Der gelang dann nach 58 Minuten Patricia Fuchs, die bis zu diesem Zeitpunkt wenig in Erscheinung trat. Sie stand bei der Hereingabe von Vogel im Strafraum goldrichtig und mit ihrem ersten Torschuss in diesem Spiel traf sie unhaltbar zum hochverdienten 0:1. Gleich darauf nahm Sarah Twardoch aus 20 m Maß, und Torfrau Weiß konnte den gefährlichen Schuss erst im Nachfassen festhalten. Der FC Denzlingen wollte sich noch nicht geschlagen geben, doch sie trugen ihre wenigen Angriffe viel zu statisch vor, so dass Faurndau alles im Griff hatte. Die weitaus besseren Möglichkeiten in der Schlussphase erspielten sich die Filstälerinnen, doch hier fehlte die letzte Konzentration vor dem gegnerischen Gehäuse so dass es zwar beim knappen, aber hochverdienten Sieg blieb.

FVF: Lehmann, Döring, Vogel, Stirnal (64. Langner), Twardoch, Ramm, Gairing, Heitzler (55. Mattes), Fuchs,
Vatter (71. Kley), Wilfer

FV Faurndau – TSG HD-Rohrbach 3:2 (2:2)

Endlich der erste Saisonsieg

Über ihren ersten Dreier konnten die Oberligafußballerinnen des FV Faurndau am 6. Spieltag jubeln. Obwohl Trainer Claus Stängle am Freitag die Botschaft bekam, dass Jasmin Hommel doch den ganzen Monat bei der Bundeswehr unabkömmlich ist und auch die im letzten Spiel verletzte Lisa Stoll nicht einsatzbereit war, konnte er diesmal durchschnaufen. Denn mit den Spielerinnen der 2. Mannschaft, Leslie Claus, Anja Langner, Nadja Herbst und Lisa Wilfer war die Auswechselbank gut bestückt. Von Beginn an setzten die Faurndauerinnen die ebenfalls abstiegsbedrohten Heidelberger Vorstädterinnen unter Druck. Schon mit dem ersten Angriff nach zwei Minuten setzte die schnelle Patricia Fuchs ein Zeichen. Ihre Flanke von der rechten Seite kam maßgenau auf Goalgetterin Annabell Vatter, die aber mit einer Direktabnahme den Ball knapp am linken Pfosten vorbeisetzte. Zwei Minuten später hatte Fuchs Pech, als sie im Laufduell mit der herauslaufenden Torfrau Bettina Holler zwar Sieger blieb, ihr Schuss aber vom Innenpfosten ins Feld zurücksprang. Die kalte Dusche kam für den FVF in der 6. Minute. Mit einem Pass in die Tiefe wurde die Abwehr ausgehebelt und die etwas zu weit vor ihrem Tor postierte Renate Lehmann hatte gegen den hohen 22 m Schuss von Maike Nauert das Nachsehen und das 0:1 war perfekt. Doch die Gastgeberinnen erholten sich von diesem Rückstand sehr schnell. In der 11. Minute zeigten die Faurndauerinnen einen Bilderbuchangriff, den Sabrina Stirnal mit ihrem Zuspiel auf Patricia Fuchs einleitete, die wieder schneller als ihre Gegenspielerin war. Diesmal machte es Vatter besser und verwandelte den Querpass unhaltbar zum 1:1 Ausgleich. Die Gäste kamen fast nicht zum Luftholen und die logische Konsequenz war das 2:1. Vatter erhielt den Ball an der Strafraumgrenze, ließ zwei Gegenspielerinnen aussteigen und aus 16 m schlug deren Flachschuss in der linken Torecke ein. Die Gäste kamen nur sporadisch zu Entlastungsangriffen und konnten sich aus dem Spiel heraus keine Torchancen herausspielen. Die Faurndauer Abwehr ließ nichts zu und war jederzeit Herr der Lage. Nach einer gut herein gegebenen Ecke von Sina Heitzler konnte der Kopfball von Vatter (23.) im letzten Moment auf der Torlinie geklärt werden. Wie aus dem Nichts kamen die Gäste nach 27 Minuten zum Ausgleich. Nach einer Ecke von rechts brachte der FVF den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Susanne Winter konnte aus 11 m das 2:2 markieren.

Doch Faurndau war weiter die das Spiel bestimmende Elf, doch die beiden guten Schüsse von Steffi Mattes und Mona Vogel parierte die Gästetorfrau. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit war es Spielführerin Mona Vogel, die Vatter genial in Szene setzte, doch völlig freistehend setzte sie den Ball aus 12 m neben den Kasten.

Faurndaus unermüdliche Spielführerin kam jetzt immer besser in Fahrt und leitete die meisten Angriffe über die linke Seite ein. So auch in der 59. Minute, als sie sich nicht aufhalten ließ und präzise in den Strafraum flankte, wo Patricia Fuchs aus 14 m draufhielt und unhaltbar mit einem Flachschuss in die rechte Torecke zum 3:2 Führungstreffer für die Roten traf. Eine Minute später zeigte die eingewechselte Anja Langner ihre Schussqualität bei einem 25 m Freistoss, der knapp über den Querbalken strich. Dann wurde es für die Faurndauerinnen nach einer Ecke nochmals gefährlich, doch Renate Lehmann hielt ihre Elf mit zwei hervorragenden Abwehraktionen auf der Siegesstraße. Für Gefahr vor dem Gästegehäuse sorgte dann gleich nach ihrer Einwechslung Nadja Herbst in der 75. und 77. Minute . Doch ihre von der Strafraumgrenze fulminanten Schüsse strichen knapp über die Querlatte. In der 82. Minute legte Herbst den Ball für Vatter auf, doch ihr Schuss prallte von der Unterkante der Latte ins Feld zurück (82.). Zwei Minuten später feuerte Joanna Ramm den Ball aus 30 m knapp über das Gebälk, doch den mehr als verdienten Sieg ließen sich die Faurndauerinn nicht mehr nehmen.
Die Freude und Erleichterung war bei den Spielerinnen und Trainer Claus Stängle nach dem ersten Saisonsieg sehr groß. „Meine Mannschaft hat heute mit großer Leidenschaft gespielt und man sah den absoluten Siegeswillen. Wir sind froh, dass wir dieses 6-Punkte-Spiel gewonnen haben und jetzt müssen wir nächste Woche in Denzlingen nachlegen“.

FVF: Lehmann, Döring, Ramm, Gairing, Stirnal, Twardoch, Vogel, Mattes (55. Langner), Heitzler (71. Herbst), Fuchs (80. Claus), Vatter (90. Wilfer)

Tore: 0:1 Nauert (6.), 1:1 Vatter ( 11.), 2:1 Vatter (14.), 2:2 Winter (27.), 3:2 Fuchs (59.)

Karlsruher SC – FV Faurndau 6:1 (3:1)

Für die Fußballerinnen des FV Faurndau gab es auch am 5. Spieltag in der Frauenoberliga Baden-Württemberg eine Niederlage. Am Samstagabend konnte Trainer Claus Stängle wenigstens noch mit Auswechselspielerin Alexa Kanzleiter planen. Doch am Sonntagvormittag meldete sich die Spielerin dann krankheitshalber ab. Reagieren konnte der Trainer nicht mehr, da die zweite Mannschaft schon unterwegs zum Auswärtsspiel nach Alfdorf war. So hatte Stängle gerade mal elf Spielerinnen zur Verfügung. Doch damit nicht genug – ab der 50. Minute waren in Karlsruhe nur noch zehn Spielerinnen auf dem Platz. Lisa Stoll knickte um und konnte nicht mehr weitermachen.
Doch einen Vorwurf in Punkto Einsatz und Willen konnte Stängle seinen Spielerinnen nicht machen. Auch spielerisch waren sie in der ersten Halbzeit mit dem KSC auf Augenhöhe und ließen aus dem Spiel heraus wenig zu. Das schmeckte dem KSC nicht so recht und sie übertrieben das oft überharte Einsteigen in einigen Situationen. Doch zwei Standardsituationen nutzten die Badenerinnen zur 2:0 Führung. Beim 1:0 in der 11. Min. prallte der herein gegebene Eckball von Lisa Stolls Schulter direkt vor die Füße von Sabrina Esslinger, die aus kurzer Distanz das Leder über die Linie beförderte. Wie ein Strich kam Ecke Nr. 2 in den Faurndauer Strafraum und Vanessa Giangrasso stand goldrichtig und markierte das 2:0 (23.). Den Anschlusstreffer hatte dann Mona Vogel nach 26. Minuten auf dem Fuß, als sich über die linke Seite bis in den Strafraum durchsetzen konnte. Doch anstatt abzuziehen suchte sie noch eine Anspielstation und Karlsruhe konnte die Situation bereinigen. Zwei Minuten später konnte sich Annabell Vatter der Bewachung ihrer Gegenspielerin entziehen, doch ihr in Bedrängnis abgegebener Schuss kam dann zu unplatziert. Mitten in die Drangperiode von Faurndau traf Lena Trentl aus halbrechter Position mit einem wahren Sonntagsschuss aus 22 m in den Winkel zum 3:0. (34.) Doch die Faurndauerinnen kämpften aufopferungsvoll weiter und erspielten sich gute Möglichkeiten. Zunächst hatte Torfrau Luisa Diebold große Mühe, den Flachschuss von Sarah Twardoch zur Ecke zu lenken. Bei dem anschließend gut herein geschlagenen Eckstoss von Sina Heitzler schaltete Annabell Vatter am schnellstens und konnte nach 37 Minuten das verdiente 1:3 erzielen. Gleich darauf erkämpften sich die Faurndauerinnen den Ball im Mittelfeld und die durchgestartete Annabell Vatter wurde im Strafraum gelegt. Doch der nicht nur in dieser Situation sehr lasch leitende Schiedsrichter Kevin Reutlinger, ließ die Situation zum Ärgernis der Faurndauerinnen weiterlaufen. Kurz darauf war es wieder Vatter die trotz Bedrängnis von zwei KSC-Spielerinnen zum Torschuss kam, doch Torfrau Diebold passte auf. Kurz vor dem Halbzeitpfiff musste sich dann Torfrau Renate Lehmann mächtig strecken, um den verdeckten Schuss von Esslinger zur Ecke zu lenken.

Gleich nach dem Wechsel verlor der KSC in der Vorwärtsbewegung den Ball. Annabell Vatter sprintete dazwischen , doch ihr 20 m Schuss strich über die Querlatte. Nach 51 Minuten passierte dann die Verletzung von Lisa Stoll, die bei einem Zweikampf so unglücklich umknickte, dass sie aufgeben musste. Mit einer Spielerin weniger wurde es jetzt sehr schwer für den FVF. Eine mehr als zweifelhafte Strafstossentscheidung nahm KSC–Spielerin Dorina Baumgärtner dann dankend an und baute die Führung auf 4:1 aus (60.). Die nächste Gelegenheit hatte dann der FVF durch Jasmin Döring, die nach gutem Zuspiel von Mona Vogel zu überhastet den Torabschluss suchte. Das 5:1 in der 63. Minute fiel wieder nach einer Ecke. Die großgewachsene Sabrina Esslinger köpfte den Ball aus 8 m unhaltbar unter die Querlatte. In der 67. Minute wurde es für den KSC nochmals gefährlich, nachdem Annabell Vatter zum wiederholten Mal ihrer Gegenspielerin enteilt war. Sie setzte ihren Schuss zwar an der herauslaufenden Torfrau aber auch knapp am KSC-Tor vorbei. Den Schlusspunkt zum 6:1 (84.) setzte Stefanie Krauth, die nach einem Angriff über die rechte Faurndauer Seite mit einem Flachschuss ins lange Eck traf.

Beide Trainer waren sich nach dem Spiel einig, dass die Faurndauer Niederlage um einige Tore zu hoch ausfiel und Sorin Radu vom KSC lobte die Einstellung des FVF und vor allem Annabell Vatter: „Eure Nr. 17 hat mir schon etwas Kopfzerbrechen gemacht und die Mannschaft hat gut gespielt. Ich hoffe, dass sie in der Liga bleiben“. Das hofft auch Claus Stängle, der durchaus gute Ansätze gesehen hat. „Wir werden den Kopf nicht in den Sand stecken. Klar ist aber, dass wir gegen unsere direkten Konkurrentinnen gewinnen müssen“. Das können die Faurndauerinnen gleich am Sonntag beweisen, wenn die TSG Heidelberg-Rohrbach in Faurndau zu Gast ist.

FVF: Lehmann, Döring, Vogel, Stirnal, Twardoch, Ramm, Stoll, Gairing, Heitzler, Fuchs, Vatter
Tore: 1:0 Esslinger (11.), 2:0 Giangrasso (23.), 3:0 Trentl (34.), 3:1 Vatter (37.), 4:1 Baumgärtner (Strafstoß 60.), 5:1 Esslinger (63.), 6:1 Krauth (84.)

TB Neckarhausen - FV Faurndau 5:0 (3:0)

Oberligist Faurndau weiter sieglos

In der Fairnesstabelle haben die Fußballerinnen des FV Faurndau noch eine blütenweiße Weste. Doch die Tabellensituation sieht anders auch. Auch am 4. Spieltag gab es für die Spielerinnen von Trainer Claus Stängle wieder eine bittere 0:5 Niederlage im Derby beim TB Neckarhausen und der FVF wartet weiterhin auf ein Erfolgserlebnis. Wenn auch das Ergebnis eine klare Überlegenheit der Gastgeberinnen ausdrückt, war es bei weitem nicht so. Denn die schwache Obeligapartie war weitgehend ausgeglichen und die eindeutig klareren Torchancen hatten die Faurndauerinnen. Doch vor dem gegnerischen Gehäuse scheiterten die Faurndauerinnen mal wieder kläglich. Die Filstälerinnen wollten unbedingt den ersten Punkt und bereits nach einer Minute stand Torfrau Alex Appel nach einem Schuss von Annabell Vatter zum ersten mal auf dem Prüfstand. Im Gegenzug ließ Faurndaus Abwehr die Zuordnung vermissen und Ann-Katrin Renner im Strafraum völlig frei. Mühelos konnte sie zum 1:0 vollenden. Von diesem Schock hatte sich Faurndau kaum erholt, als es zum zweiten mal im Tor von Renate Lehmann einschlug. Wieder war es Renner, die aus 10 m unbedrängt zum 2:0 traf (11.). Doch die Faurndauerinnen kamen nach 16 Minuten zur ersten Großchance. Patricia Fuchs setzte sich gegen 2 Gegnerinnen durch, doch anstatt zu schießen, vertändelte sie den Ball im Strafraum. Ein Sonntagsschuss von Maike Ebinger zum 3:0 nach 32 Minuten, der aus 20 m in den Torwinkel passte, brach den Faurndauerinnen vollends das Genick. Gleich nach dem Wechsel schaltete Stefanie Mattes nicht, als Mona Vogel eine präzise Flanke von links in den Strafraum schlug. Und Neckarhausen nutzte jede sich bietende Gelegenheit. Wieder war es Renner, die nach einer Flanke völlig blank stand und zum 4:0 nach 51 Minuten einköpfen konnte. Die völlig verunsicherten Faurndauerinnen mussten dann in der 57. Minute das 5:0 hinnehmen. Einen Freistoß brachten die Faurndauerinnen nicht aus der Gefahrenzone und Desiree Raubolds 16 m Schuss schlug im linken Eck ein. Eine Ergebniskorrektur für die Faurndauerinnen war danach durchaus noch möglich. Doch zunächst war Jasmin Hommel nach einem Alleingang freistehend vor Appel zu unkonzentriert. Auch Sabrina Stirnals 30 m Hammer konnte Appel nach 66. Minuten entschärfen und auch Spielführerin Mona Vogel scheiterte völlig unbedrängt vor Appel an ihren eigenen Nerven.

Trainer Claus Stängle war wie seine Mannschaft nach dem Spiel sehr geknickt: „Wir haben heute gegen keinen übermächtigen Gegner gespielt, doch in dem insgesamt schlechten Spiel, hat Neckarhausen unsere Fehler gnadenlos ausgenutzt. Wir haben unsere Torchancen leider leichtfertig liegengelassen“. Jetzt wird es für den kleinen Kader von Faurndau ganz schwer, denn mit dem KSC am nächsten Wochenende wartet einer der Aufstiegsaspiranten. Der Abstiegskampf beginnt wie in der abgelaufenen Saison wieder von neuem.

FVF: Lehmann, Döring, Vogel, Stirnal, Twardoch, Stoll (72. Ramm), Garing, Mattes (58. Heitzler), Hommel, Fuchs, Vatter

FV Faurndau – TV Derendingen 0:9 (0:2)

Oberliga Frauen

Eine mehr als deprimierende Niederlage mussten Faurndaus Oberligafussballerinnen gegen den TV Derendingen einstecken. Nachdem schon Jasmin Hommel, Nadine Gairing und Annabell Vatter am Wochenende nicht zur Verfügung standen, musste Trainer Claus Stängle kurzfristig auch noch auf Sina Heitzler verzichten, die an einer Magen-Darm-Infektion erkrankt war. Die Spielerinnen Anja Langner und Lisa Wilfer, die zu den Stützen der zweiten Mannschaft zählen, hatten am Vormittag schon 70 Minuten beim 9:3 Sieg gegen Ellenberg mitgewirkt, gaben aber ihr bestes. Vor allem Langner spielte trotz der Niederlage vor allem in der ersten Halbzeit eine tadellose Partie.
Bezeichnend für das unterirdische Spiel der Faurndauerinnen war zudem, dass sie völlig verunsichert wirkten und konzeptlos agierten. Im gesamten Spielverlauf erspielten sich die Faurndauerinnen gegen die hoch überlegenen Gäste keine einzige richtige Torchance. Vor allem in der zweiten Halbzeit zerlegten die Gästespielerinnen den FVF regelrecht und Nina Weiß, die ein enormes Laufpensum abspulte und Torjägerin Tina Wurster, waren die herausragenden Kräfte von Gästetrainer Klaus Schäfer. Die Faurndauerinnen bemühten sich zwar so gut wie möglich, und starteten gleich in der ersten Minute einen Angriff über die linke Seite. Doch der Schuss von der noch stärksten FVF-Spielerin, Mona Vogel ging am Tor vorbei. Dann war das Pulver auch schon verschossen und Derendingen kam stärker auf. Als Jasmin Döring nach einer Flanke von rechts den Ball abwehren wollte, landete dieser unerreichbar für Torfrau Lehmann zum 0:1 im Netz (5.). Eine Freistoßsituation von der Strafraumgrenze nutzten die Gäste nach 29 Minuten zum 0:2. Die zu kleine Dreimannmauer und das Nichtzustellen in der Mitte des Strafraumes nutzte Tina Wurster mit einem flachen Zuspiel auf Simone Leins, die den Ball an den verdutzten Faurndauerinnen vorbei im Tor unterbringen konnte. Drei Minuten später hatte Wurster die nächste Gelegenheit, doch Torfrau Lehmann konnte im letzten Moment mit einer Fußabwehr klären. Die Überlegenheit der Gäste hielt zwar an, doch Anja Langner im Abwehrzentrum stand gut und die Faurndauerinnen ließen im ersten Druchgang nichts mehr zu.

Doch in der zweiten Halbzeit kam es knüppeldick für die Mannschaft von Trainer Claus Stängle. Bereits nach 49. Minuten war die Partie vollends entschieden. Tina Wurster setzte aus 22 m einen Freistoss unerreichbar für Lehmann in die rechte Ecke zum 0:3. Das Spiel von Derendingen lief wie am Schnürchen und Faurndau hatte dem nichts entgegenzusetzen. Die einzige Minimalchance hatte wieder Mona Vogel, doch Torfrau Andrea Dentler konnte parieren. Dann ging es Schlag auf Schlag. Zuerst schoss Simone Leins nach einer guten Herereingabe aus 6 m neben den Pfosten, doch dann zerlegten die Gästespielerinnen den FVF gnadenlos. In der 65. Minute spielte Wurster die komplette Abwehr schwindlig und hämmerte die Kugel aus 13 m zum 0:4 in den Winkel. Gleich darauf verhinderte Lehmann den nächsten Treffer per Fußabwehr. Doch in der 70.-Minute war sie wieder machtlos, als Julia Mahler einen herrlichen Angriff mit dem 0:5 abschloss. Die Faurndauerinnen ergaben sich jetzt kampflos und nach 73. Minuten degradierte das Duett Weiß und Wurster die Faurndauerinnen zu Statisten. Nach einem Querpass brauchte Wurster nur noch den Fuß hinzuhalten und es stand 0:6. Ihre Kollegin Weiß ließ zwei Minuten das 0:7 folgen. Faurndau hatte gar keine Zeit zum Luftholen und Wurster stand wieder goldrichtig bei einem Freistoß und erzielte aus 5 m das 0:8. Der letzte Versuch von Sarahn Twardoch aus 22 m brachte nicht mal den Ehrentreffer für den FVF. In der Schlussminute war es wieder Weiß, die Wurster bediente und das 0:9 war perfekt.

Der Gesichtsausdruck der beiden Trainer war nach dem Spiel verständlicherweise mehr als unterschiedlich und Stängle völlig bedient: „ Man hat heute ganz klar gesehen, dass wir Riesenprobleme haben, wenn Schlüsselspielerinnen fehlen. Unser Kader reicht für die Oberliga nicht aus und hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden.“ Dieses Problem kennt Schäfer von Derendingen nicht, trotzdem war er mit der ersten Hälfte nicht zufrieden: Ich musste in der Halbzeit meine Mannschaft wachrütteln, das war mir viel wenig. Danach hat meine Mannschaft wie entfesselt gespielt und Nina Weiß ist die laufstärkste Spielerin der Oberliga und Tina Wurster macht die Dinger halt rein.“

FVF:
Lehmann, Döring, Vogel, Claß, Langner, Twardoch, Ramm, Stoll, Mattes, Fuchs, Wilfer (46. Kley)

Tore: 0:1 Döring (5.) Eigentor, 0:2 Leins (29.) 0:3 Wurster (49.), 0:4 Wurster (65.), 0:5 Mahler (70.), 0:6 Wurster (76.) 0:7 Weiß (75.), 0:8 Wurster (76.), 0:9 Weiß (90.)

Spvgg Rommelshausen - FV Faurndau 1 1:2 (0:1)

2. Runde WFV-Pokal

Am Mittwochabend mussten beide Faurndauer Frauenmannschaften im Pokal antreten.

Trainer Claus Stängle musste auf die beruflich verhinderten Stefanie Mattes und Jasmin Hommel verzichten und hatte gerade elf gesunde Spielerinnen zur Verfügung.
Trotz drückenden Überlegenheit gelang der Faurndauer Elf in den ersten 45 Minuten nur ein Treffer. Joanna Ramm bediente mustergültig Mona Vogel, die der herauslaufenden Torfrau Jasmin Leonczyk aus 14 m keine Chance ließ (18.). Danach zeichnete sich Rommelshausens Torfrau aus, die einen gefährlichen Schuss von Annabell Vatter bravorös zur Ecke abwehrte. Nach 39 Minuten hämmerte Sarah Twardoch den Ball aus 25 m die Querlatte. Im zweiten Durchgang riss der Faden bei den Filstälerinnen und der Spielfluss lahmte. Einen der oft leichtfertigen Ballverluste nutzte Rommelshausen zum 1:1 Ausgleich.

Als alle schon mit der Verlängerung rechneten gelang den Faurndauerinnen buchstäblich in letzter Sekunde der 2:1 Siegtreffer. Die weit aufgerückten Gastgeberinnen verloren in der Faurndauer Hälfte den Ball und Nadine Gairing erkannte blitzschnell die Situation. Ihren weiten Pass erlief sich Annabell Vatter, und die herausgelaufene Torfrau Leonczyk konnte bei dem 15 m Flachschuss nichts mehr ausrichten.

FVF: Lehmann, Döring, Vogel, Stirnal, Twardoch, Stoll, Gairing, Heitzler, Vatter, Ramm, Fuchs

VfL Sindelfingen 2 – FV Faurndau 3:0 (1:0)

Auch im 2. Saisonspiel mussten die Faurndauerinnen eine erneute Niederlage hinnehmen. Der VfL Sindelfingen zeigte sich als die reifere Mannschaft und war vor allem sehr laufstark und kombinationssicher. Doch auch die defensiv eingestellten Faurndauerinnen konnten sich einige Torchancen erarbeiten, jedoch fehlte im Abschluss das letzte Quäntchen Glück. FVF-Torfrau Renate Lehmann stand des Öfteren im Mittelpunkt des Geschehens bewahrte ihre Elf vor dem einen oder anderen Treffer. Beim 1:0, das die Gastgeberinnen bereits nach 9 Minuten erzielten, war die Faurndauer Abwehr nach einem Freistoss von Nina Müller zu verhalten und Lena Wrensch schaltete am schnellstens und netzte ein. Nach einer Ecke von Patricia Fuchs und dem guten Zuspiel von Mona Vogel, hatte Sindelfingen Glück, dass Annabell Vatter das Leder um Haaresbreite verfehlte (12.). Gefährlich wurde es für Faurndau, wenn Sindelfingen über die rechte Seite kam, wo die dribbelstarke Nina Müller zusammen mit Rebecca Techert die Akzente setzte. Doch die Faurndauer Abwehr zeigte sich jetzt von ihrer besten Seite und ließ bis auf den 14 m Schuss von Techert nach 25 Minuten, den Lehmann aber gut parierte, nichts zu. Die größte Chance zum Ausgleich hatte dann Jasmin Hommel nach 25 Minuten auf dem Fuß. Sie erlief sich den herrlichen Diagonalpass von Vatter auf der rechten Seite, doch ihr 16 m Schuss ging mehr als knapp am langen Pfosten von Torfrau Anke Langwisch vorbei. Danach hatte Torfrau Lehmann zwei Superaktionen. Zuerst wehrte sie einen Schuss von Frauke Müller aus 8 m bravorös zur Ecke ab (36.), dann scheiterte die ehemalige Faurndauerin Müller wieder aus kurzer Distanz an Lehmann, die reaktionsschnell per Fuß abwehren konnte (44.).

Gleich nach dem Wechsel hatten die Filstälerinnen zwei Riesenmöglichkeiten zum Ausgleich, doch zuerst zögerte Fuchs im Strafraum zu lange und danach brachten gleich drei Faurndauerinnen das Leder im Strafraum nicht in das Eckige. Sindelfingens Trainer Michael Maier gefiel zu diesem Zeitpunkt das Spiel seiner Elf überhaupt nicht und richtete deutliche Worte von der Seitenlinie an seine Mannschaft. Dies wirkte anscheinend und in der 53. Min. setzte Frauke Müller mit ihrem Schuss von links ein Ausrufezeichen, doch der Ball prallte vom Innenpfosten der Faurndauerinnen ins Feld zurück. Eine Minute später konnte sich Sindelfingens Julia Steger über die linke Seite behaupten, doch der faire Zweikampf an der Außenlinie im Strafraum von Sabrina Stirnal wurde vom Schiri als Foul geahndet. Anett Wolf schickte Torfrau Lehmann in die falsche Ecke und markierte per Strafstoß das 2:0. Die drückende Hitze setzte den Faurndauerinnen mehr und mehr zu und die Gastgeberinnen kamen zu Möglichkeiten, aber Torfrau Lehmann war auf dem Posten. Bei den Schüssen von Rebecca Techert und Nina Müller, die jeweils aus 12 m frei zum Schuss kamen (60.+72.), zeigte sie zwei Riesenparaden, die selbst die gegnerischen Zuschauer mit Beifall beklatschten. Doch in der 78. Minute war sie machtlos. Die FVF-Abwehr wurde über die linke Seite überlaufen und die Hereingabe nutzte Jil Morena Gehder aus 8 m zum 3:0. Endstand.

FVF –Trainer Claus Stängle haderte zwar mit den vergebenen Chancen, doch sah den Sieg der Gastgeberinnen als verdient: „Sindelfingen zählt nicht umsonst zu den Aufstiegsfavoriten und meine Mannschaft hatte vielleicht zu viel Respekt. Aber trotzdem müssen wir das eine oder andere Tor machen. Ansonsten bin ich mit der Leistung zufrieden und Torfrau Lehmann war unser großer Rückhalt“. Das sah auch die ehemalige Faurndauerin Frauke Müller so: „Ich glaube nicht nur ich muss Renate ein Riesenkompliment machen, sie war unglaublich gut -mit so einer Leistung hatte von uns niemand gerechnet – alle Achtung“.

FVF: Lehmann, Döring, Vogel, Stirnal, Twardoch, Stoll, Gairing, Mattes (46. Heitzler), Hommel, Fuchs (75. Ramm), Vatter

Tore: 1.0 Wrensch (9.), 2:0 Wolf (54.) Strafstoß, 3.0 Gehder (78.)

FV Faurndau – ASV Hagsfeld 2:4 (0:1)

Trotz einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie nahm der Regionalligaabsteiger ASV Hagsfeld die Punkte aus Faurndau mit. Doch wie ein sofortiger Wiederaufstiegskandidat präsentieren sich die Gäste nicht. Die neu formierte und sehr junge Faurndauer Elf hätte durchaus einen Punkt ergattern können, denn die besseren Tormöglichkeiten erspielten sich die Faurndauerinnen vor allem in der ersten Halbzeit. Zudem hatte die sonst so treffsichere Annabell Vatter am Sonntag nicht ihren besten Tag und blieb weit unter ihren Möglichkeiten. Obwohl die jungen Spielerinnen sehr einsatzfreudig und auch kampfstark auftraten, machte sich das Fehlen der beiden Stammkräfte Mona Vogel und Stefanie Mattes doch bemerkbar. Einen sehr positiven Eindruck hinterließ die 18-jährige Stürmerin Lisa Wilfer, die kurz vor Schluss mit einem Lattenkracher Pech hatte. Zweikampfstark und außerordentlich ballsicher präsentierte sich zudem Jasmin Döring, die ihr wohl bisher bestes Spiel im FVF-Trikot machte. Trainer Claus Stängle haderte mit den vergebenen Möglichkeiten: „An der Einstellung und Kampfbereitschaft meiner Spielerinnen gab es nichts auszusetzen, doch an einigen Dingen wie der Chancenverwertung müssen wir noch richtig hart arbeiten“. Die Faurndauerinnen begannen engagiert und drängten die Gäste in die Defensive.
Bereits nach neun Minuten hatte Annabell Vatter nach gutem Zuspiel von Nadine Gairing den Führungstreffer auf dem Fuß. Die Gäste taten sich im weiteren Spielverlauf sehr schwer und Faurndau erspielte sich Möglichkeit um Möglichkeit. Nach 27 Minuten zog Lisa Wilfer über links davon, doch deren guten Pass konnte wiederum Vatter nicht im Tor unterbringen. Zwei Minuten später fand die gute Hereingabe von Patricia Fuchs in den Strafraum keine Abnehmerin. In der 30. Min. hatten die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, doch Fuchs wartete mit ihrem Schuss zu lange, so dass Torfrau Celina Geiss im Herauslaufen klären konnte. Den ersten Warnschuss gaben die Gäste nach 31 Minuten aus der Distanz ab, doch aus 16 m flog der Ball über das FVF-Gebälk. Wie aus dem Nichts kam Hagsfeld nach 35 Minuten zum 0:1. Franziska Komlos nutzte die erste Unachtsamkeit der Faurndauer Abwehr und ihr Schuss aus halbrechter Position landete unerreichbar für Torfrau Lehmann im langen Eck. In der 42. Minute war Fuchs über den Flügel wieder nicht aufzuhalten, doch nach ihrem maßgenauen Zuspiel scheiterte Vatter erneut. In derselben Minute hatte die wieder sehr laufstarke Jasmin Hommel mit einem 20 m Schuss Pech, der knapp am linken Pfosten vorbeistrich.

Das Spiel seiner Elf gefiel Gästetrainer Martin Bieser überhaupt nicht, denn in den zweiten 45 Minuten wachte seine Mannschaft auf. Die erste Möglichkeit nach einem Freistoß vergaben sie gleich nach Wideranpfiff. Doch eine Minute später störten die Faurndauerinnen nicht energisch und der Schuss von Anna-Lena Vollmer saß perfekt zum 0:2. Auch beim 0:3 leistete Faurndau Schützenhilfe, das Geschenk nutzte Jacqueline Goutier mit einem Flachschuss aus 7 m (50.). Nach 64. Minuten konnte sich Torfrau Lehmann zum ersten mal richtig auszeichnen, als sie einen fulminanten 18 m Schuss bravorös entschärfte. Ein Sonntagsschuss von Ramona Bohnet brachte die Gäste nach 70 Minuten mit 0:4 in Front. Der als Flankenball gedachte Schuss senkte sich unerreichbar für Lehmann ins lange Eck. Doch Faurndau gab nicht auf und kämpfte aufopferungsvoll. Dies wurde in der 74. Minute belohnt. Patricia Fuchs luchste 30 m vor dem Tor der gegnerischen Abwehrspielerin den Ball ab. Sie fackelte nicht lange und überlistete die zu weit vor ihrem Kasten stehende Torfrau Geiss aus 25 m zum 1:4. Kurz darauf hatte Fuchs nach einer schönen Kombination mit Hommel wieder eine Riesenmöglichkeit, doch sie schoss den Ball knapp neben das Tor. Pech dann für die junge Lisa Wilfer nach 81 Minuten, die nach einem herrlichen Spielzug mit ihrem 16 m Schuss an der Querlatte scheiterte. Zwei Minuten später konnte die enteilte Wilfer im Strafraum nur durch ein Foulspiel gebremst werden. Der fällige Strafstoss wurde von Vatter souverän zum 2:4 Endstand verwandelt.

FVF: Lehmann, Döring, Stirnal, Twardoch, Stoll (65. Langner), Gairing, Heitzler
(63. Kanzleiter), Hommel, Twardoch, Fuchs, Vatter

Tore:
0:1 (35.) Franziska Komlos, 0:2 (46.) Anna-Lena Vollmer, 0:3 (50.) Jacqueline Goutier,
0:4 (70.) Ramona Bohnet, 1:4 (74.) Patricia Fuchs, 2:4 (83.) Annabell Vatter

VfB Obertürkheim – FV Faurndau 1:5 (0:1)

WFV-Pokal 1. Runde

Einen ersten Erfolg feierte der neue Trainer des FVF, Claus Stängle, am Sonntag mit seiner Mannschaft in der ersten Runde des WFV-Pokals. Obwohl längst nicht alle Spielerinnen an Bord waren, bezwangen die Faurndauerinnen den Verbandsligisten VfB Obertürkheim auf dessen Platz mit 5:1. Zwei Tore von Annabell Vatter und ein lupenreiner Hattrick von Spielführerin Mona Vogel sicherten den Einzug in die 2. Pokalrunde. Gegner ist am 7. Sept.(17 Uhr) Verbandsligist Spvgg Rommelshausen, die bei der Spvgg Warmbronn mit 6:3 ihr Pokalspiel gewannen.

In der ersten Halbzeit war Faurndau gegen die unerwartet schwache Heimelf zwar optisch überlegen,doch in der Vorwärtsbewegung misslangen oft einfachste Pässe. Wie es gehen kann, zeigte nach 35 Minuten Stefanie Mattes, die mit einem mustergültigen Zuspiel auf Annabell Vatter die VfB-Abwehr aushebelte, die überlegt das 0:1 markierte. Fünf Minuten später hatte Vatter mit einem Pfostenschuss Pech.

In Durchgang zwei spielten die Faurndauerinnen ihre konditionelle Überlegenheit aus. Doch zunächst hatte Torfrau Renate Lehmann Glück, als ihr nach einem Rückpass die gegnerische Stürmerin den Ball abluchste, den sie aber im letzten Moment zur Ecke abwehren konnte. Die nächste Chance hatte Vatter nach einer Ecke von Patricia Fuchs, doch ihr Schuss verfehlte knapp das Ziel. Ein gut angelegter Spielzug führte in der 61. Min. zum 0:2. Das Zuspiel von Mattes erlief sich Vatter, die zwei Gegnerinnen abschüttelte und aus 12 m ins lange Ecke traf. Danach war der Wiederstand der Gastgeberinnen gebrochen und Spielführerin Mona Vogel trumpfte auf, ihr gelang ein lupenreiner Hattrick. Zuerst nutzte sie ein Zuspiel von Jasmin Hommel zum 0:3 (68.). Dann jagte sie den Ball aus 22 m aus halblinker Position zum 0:4 (75.) in den Winkel. Und nach einem Musterzuspiel von Mattes traf sie nach 83 Minuten zum 0:5. Den Ehrentreffer erzielten die Gastgeberinnen dann doch noch kurz vor Schluss. Eine Unstimmigkeit des FVF nutzte Cilem Schmitt zum 1:5 für die Gastgeberinnen.

FVF: Renate Lehmann, Susanne Paetsch, Anja Langner, Nadine Gairing, Mona Vogel,
Sarah Twardoch, Lisa-Marie Stoll, Stefanie Mattes, Jasmin Hommel, Annabell Vatter (68. Sabine Kley), Patricia Fuchs,

Tore: 0:1(35.) 0:2 (61.) Vatter, 0:3 (68.) 0:4 (75.) 0:5 (83.) Mona Vogel 1:5 (86.) Celim Schmitt